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A 7: Landesgrenze HH/SH – AD Bordesholm In Betrieb

Sechsstreifige Erweiterung in Schleswig-Holstein

Autobahn A 7 in Schleswig-Holstein
Bildnachweis: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz

Daten und Fakten

  • Sechsstreifige Erweiterung von 59,8 km
  • Planung einschließlich Grunderwerb und Realisierung als ÖPP-Projekt (Öffentlich-Private Partnerschaft)

Karte

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Projektbeschreibung

Die A 7 ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen innerhalb Deutschlands und gleich­zeitig eine Hauptachse zwischen den skandinavischen Ländern und Mitteleuropa. Die Erweiterung der A 7 von vier auf sechs Fahrstreifen wurde in den vordringlichen Bedarf aufgenommen.

Projektstand

  • Der Planfeststellungsbeschluss für Abschnitt 1 wurde im November 2010 erlassen. Die Planfeststellungsbeschlüsse für die Abschnitte 2, 3 und 5 ergingen im Dezember 2012, für Abschnitt 4 im April und für Abschnitt 6 im Mai 2013.
  • In allen Streckenabschnitten wurden Baugrunduntersuchungen für den Streckenbau sowie an den Ingenieurbauwerken vorgenommen. Orte bekannter archäologischer Fundstellen wurden vom Archäologischen Landesamt erkundet, um Beeinträchtigungen auszuschließen.
  • Es wurden Untersuchungen zum Zustand der Bauwerke durchgeführt. Durch das Bundesverkehrsministerium wurde bestätigt, dass alle Autobahn-Bauwerke zu erneuern sind, die zunächst vorge­sehenen Verbreiterungen sind unwirtschaftlich. Für die Überführungsbauwerke wurden je nach Zustand des jeweiligen Bauwerks Einzelentscheidungen zur Instandsetzung oder dem Neubau getroffen. Auf Grundlage von Sanierungs-/Instandsetzungsentwürfen wurden in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber für sieben Überführungsbauwerke Ersatzneubauten festgelegt.
  • Für die Gestaltung der Ingenieurbauwerke und Lärmschutzwände wurde ein architek­tonisches Gestaltungskonzept entwickelt.
  • Die Gesamt-Verkehrsfreigabe für die sechs Bauabschnitte in Schleswig-Holstein fand am 18. Dezember 2018 statt.

Besonderheiten

  • Um eine beschleunigte Realisierung der Maßnahme zu erreichen, wurde die Erweiterung in Form eines Verfügbarkeitsmodells (Betreibermodell) ausgeschrieben. Die Vertragsstrecke beginnt am Autobahndreieck Bordesholm und endet in Hamburg südlich des AD Hamburg-Nordwest (A 23).
  • Zur Abgrenzung der Betriebs- und Erhaltungsstrecke erfolgten Abstimmungen zwischen dem Bundesverkehrsministerium, den beteiligten Auftragsverwaltungen und DEGES. Weiterhin wurde durch das Bundesverkehrsministerium eine provisorische Verbreiterung für die bauzeitliche Verkehrsführung bestätigt.
  • Das mehrstufige Vergabeverfahren für das ÖPP-Projekt wurde im Juni 2014 abgeschlossen. Auftragnehmer ist Via Solutions Nord, ein Konsortium aus den Firmen Hochtief – DIF – Kemna. Am 1. September 2014 war Vertragsbeginn, am 29. September 2014 erfolgte der offizielle Projektstart mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer und Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch.
  • Weitere Infos zu diesem Projekt erhalten Sie hier.

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