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B 324: Ersatzneubau Hochbrücke Bad Hersfeld In Bau

In der Innenstadt von Bad Hersfeld wird die Hochbrücke mit sämtlichen vorhandenen Rampen neu geplant und gebaut.

B 324 in Bad Hersfeld
B 324 in Bad Hersfeld I Bildnachweis: Hajo Dietz

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: ca. 0,8 Kilometer
  • Verkehrsbelastung 2030: 30.700 Kfz/24h
  • Projekt im Auftrag des Landes Hessen

Verkehrshinweise

Verkehrseinschränkungen am Osterwochenende

Am ersten Wochenende im April werden fünf Brückenträger im Bereich der Bahnquerung eingehoben. Dafür wird die B 324 voll gesperrt.

Die Vollsperrung der B 324 im Baustellenabschnitt erfolgt von Ostersamstag, 4. April 2026, 6 Uhr bis Ostermontag, 6. April 2026, 8 Uhr. Die Rampe von der Hainstraße auf die Hochbrücke bleibt in diesem Zeitraum ebenso gesperrt wie der Rechtsabbieger von der Reichsstraße in die Breitenstraße. Die Verbindung von der Hainstraße in die Reichsstraße über die Bismarckstraße Ost bleibt offen, genauso wie die Ausfahrt von der Kleinen Industriestraße zur Picassokreuzung und die Verbindung von der Picassokreuzung stadteinwärts bis zur Ausfahrt Konrad-Zuse-Straße. Die nördliche Zu- und Ausfahrt von der Reichsstraße in das „Quartier“ bleibt ebenfalls offen.

Der Geh- und Radweg wird zwischen der Breitenstraße und der nördlichen Zu-/Ausfahrt des „Quartiers“ aufgrund der Arbeiten für die Herstellung des Kabelgrabens gesperrt.

Die Umleitung für den motorisierten Verkehr erfolgt stadteinwärts ab der Picassokreuzung über die

B 27 und Friedloser Straße bzw. stadtauswärts ab Schillerplatz entlang des Altstadtringes und der Berliner Straße bis zur B 62. In der Friedloser Straße wird für diesen Zeitraum ein Halteverbot eingerichtet.

Karte

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Weitere Informationen

Die B 324 stellt die Hauptverbindung von der Bad Hersfelder Innenstadt zur B 27, B 62 und A 4 dar. Im Projektabschnitt ist die Bundesstraße 4-spurig ausgebaut und das zu ersetzende Brückenbauwerk erstreckt sich auf ca. 280 m über die Bahntrasse (ICE-Strecke) und die Stadtstraße „Peterstor“ .

Die Restnutzungsdauer des bestehenden Brückenbauwerks endete im Jahr 2025.

Neben dem Ersatzneubau des Brückenbauwerks wird die parallel gelegene Fuß- und Radwegverbindung im Anschluss an die vorhandene Unterführung unter der Bahn mit zwei neuen Rampen und einem Aufzug barrierefrei ausgebaut. Der Lärmschutz für Anlieger des Ersatzneubaus samt der beidseitigen Anschlüsse sowie die Umlegung zahlreicher Ver- und Entsorgungsleitungen werden in der Planung berücksichtigt.

Aktuelle Verkehrsführung Februar 2026 I Bildnachweis: DEGES
Aktuelle Verkehrsführung Februar 2026 I Bildnachweis: DEGES

Zeitplan

Erste Brückenhälfte vollständig abgebrochen

Baubeginn

Beginn Bauvorbereitung

Bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss

Beginn Planfeststellungsverfahren

Einreichung Planfeststellungsantrag

Gesehenvermerk des BMVI

Stets auf dem neuesten Stand

Seit dem Beginn der Arbeiten für den Ersatzneubau der Hochbrücke Peterstor in Bad Hersfeld hat sich auf der Baustelle bereits Einiges getan.  Wir berichten hier in regelmäßigen Abständen – zunächst quartalsweise – über den Fortschritt von Abbruch und Neubau der Brücke im Zuge der B 324 unter laufendem Verkehr und möchten Ihnen mit Bildern Einblicke in das Baugeschehen geben und die Fortschritte für alle Interessierten sichtbar machen.

Oktober 2025: Vorbereitungen und Abbruch der ersten Brückenhälfte

Baubeginn für die Arbeiten an dem ca. 280 Meter langen Ersatzneubau der Hochstraße Peterstor im Zuge der B 324 in Bad Hersfeld war der 17. Juni 2025. Nach verschiedenen Verkehrssicherungs- und Straßenumbaumaßnahmen in den Anschlussbereichen wurde zunächst der Fahrbahnteiler in der Mitte der Brücke zurückgebaut. Anschließend wurde der Verkehr auf die südliche Brückenhälfte umgeleitet und mit dem Abbruch der nördlichen Teilbrücke begonnen. Von den beiden Brückenenden her wurde das Bauwerk bis zum Brückenfeld über der Bahntrasse Stück für Stück abgebrochen. Dabei kamen zur Verringerung der Lärmbelastung für die Umgebung Abbruchscheren zum Einsatz. Erschwert wurden die Arbeiten durch die sehr nahe Randbebauung, sie verliefen aber ohne Zwischenfälle.

Am ersten Oktoberwochenende wurde schließlich im Rahmen einer 72-stündigen Sperrpause des Bahnbetriebs das Bahnfeld in Tag- und Nachtarbeit abgebrochen. Weil es sich hier um eine wesentlich festere Konstruktion handelte, mussten statt der Scheren Abbruchhämmer eingesetzt werden. Um den Anliegern dennoch einen geruhsamen Schlaf zu ermöglichen, wurde Ihnen für dieses Wochenende ein Hotelaufenthalt angeboten. 

Bauinformationsschild I Bildnachweis: DEGES
Bauinformationsschild I Bildnachweis: DEGES
Abbruch des ersten Teilbauwerks Hochstraße Peterstor in Bad Hersfeld I Bildnachweis: DEGES
Abbruch des ersten Teilbauwerks Hochstraße Peterstor in Bad Hersfeld I Bildnachweis: DEGES
Einsatz der Abbruchscheren beim Rückbau der Hochstraße I Bildnachweis: DEGES
Einsatz der Abbruchscheren beim Rückbau der Hochstraße I Bildnachweis: DEGES
Abbruch des letzten Brückenteils über der Bahntrasse I Bildnachweis: DEGES
Abbruch des letzten Brückenteils über der Bahntrasse I Bildnachweis: DEGES

Film: Abbruch des Brücke im Bereich der Bahntrasse I Bildnachweis: DEGES

Januar 2026: Das Fundament der neuen Brücke entsteht

Nach dem erfolgreichen Abbruch der nördlichen Teilbrücke wurde mit den Gründungsarbeiten für die neue Brücke begonnen. Dazu wurden zunächst bis zu 10 Meter tiefe Bohrpfähle aus bewehrtem Beton für die neuen Brückenstützen hergestellt. Wegen des Heilquellenschutzgebiets, in dem Bad Hersfeld liegt, mussten diese Arbeiten mit besonderer Sorgfalt ausgeführt werden. Bei den Arbeiten wurden im Untergrund neben Bauschutt bislang unbekannte Verunreinigungen durch Asbest und Kupferschiefer mit erhöhten Schwermetallen gefunden. Diese mussten unter speziellen Sicherheitsmaßnahmen für die Bauarbeiter ausgebaut und entsorgt werden. Trotz der dadurch entstandenen Verzögerungen sind die Arbeiten weiterhin im Zeitplan.

Inzwischen wurden auch die ersten Baugruben für die sogenannten Pfahlkopfplatten hergestellt. Diese stellen das erweiterte Fundament für die Brückenpfeiler dar. Eine dieser Baugruben liegt direkt neben den Bahngleisen mit ihrem laufenden Betrieb. Auch diese Herausforderung wurde gemeistert. Kurz vor Weihnachten konnte das erste Fundament in bewehrten Beton gegossen werden. Parallel zu den Gründungsarbeiten laufen seit Baubeginn verschiedene Kanal- und Leitungsverlegungen innerhalb des Baufeldes auf beiden Seiten der Bahn. 

Einbau eines Inspektionsschachts im Zuge der Kanalarbeiten I Bildnachweis: DEGES
Einbau eines Inspektionsschachts im Zuge der Kanalarbeiten I Bildnachweis: DEGES
Großdrehbohrgerät im Einsatz I Bildnachweis DEGES
Großdrehbohrgerät im Einsatz I Bildnachweis DEGES
Bohrpfahlarbeiten I Bildnachweis: DEGES
Bohrpfahlarbeiten I Bildnachweis: DEGES
Herstellung der Pfahlkopfplatten I Bildnachweis: DEGES
Herstellung der Pfahlkopfplatten I Bildnachweis: DEGES
Schalung und Bewehrung für Betonfundament I Bildnachweis: DEGES
Schalung und Bewehrung für Betonfundament I Bildnachweis: DEGES

Informationsabend März 2025

Am 26. März 2025 informierten Dr. Wolfram Eberhardt und Detlef Kopp in der Stadthalle Bad Hersfeld über den aktuellen Stand der Planungen für den Ersatzneubau der Hochbrücke in Bad Hersfeld. Dabei lag der Fokus auf dem Bauablauf wie auf der Verkehrsführung während der verschiedenen Phasen von Abbruch und Neubau der Hochbrücke. Die Fragen von Anwohnern und Interessierten wurden durch die beiden DEGES-Kollegen ausführlich beantwortet.

Die Präsentation des Abends steht hier zur Ansicht und zum Download zur Verfügung:

Präsentation Informationsabend Bad Hersfeld März 2025

Dr. Wolfram Eberhardt informiert über die Planung für den Ersatzneubau der Hochbrücke in Bad Hersfeld I Bildnachweis: DEGES
Dr. Wolfram Eberhardt informiert über die Planung für den Ersatzneubau der Hochbrücke in Bad Hersfeld I Bildnachweis: DEGES

Kontaktformular

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Außerdem ist das Bürgertelefon der Baustelle in Bad Hersfeld über die Telefonnummer 06621 432 050-0 erreichbar. Anrufer erhalten kurzfristig einen Rückruf.