Daten und Fakten
- Gesamtlänge: ca. 0,8 Kilometer
- Verkehrsbelastung 2030: 30.700 Kfz/24h
- Projekt im Auftrag des Landes Hessen
Verkehrshinweise
Vom 7. Juli bis voraussichtlich Mitte September wird der nördliche Fahrbahnbereich der Frankfurter Straße in Richtung Innenstadt zwischen Picassokreuzung und Konrad-Zuse-Str. gesperrt. Grund dafür sind Erdbau-, Kanal- und Straßenbauarbeiten. Sämtliche Fahrbeziehungen bleiben zunächst erhalten. Die Fahrtrichtung Innenstadt wird an der Picassokreuzung auf die Fahrbahn südlich der Mittelinsel im Gegenverkehr mit der Fahrtrichtung stadtauswärts verlegt. Der Verkehr von der B 27 kommend wird über die Konrad-Zuse-Straße, Landecker Straße und im Einbahnstraßenverkehr über die Konrad-Zuse-Straße per Rechtsabbieger auf die Hochbrücke in Richtung Innenstadt umgeleitet – siehe Karte. Während der Asphaltarbeiten im September muss die Ausfahrt von der Konrad-Zuse-Straße auf die Hochbrücke jedoch vorübergehend geschlossen werden. Wir informieren rechtzeitig über den genauen Termin.
Das Peterstor und die Bismarckstraße Ost von der Hainstraße zur Reichsstraße bleiben bis Mitte August weiterhin gesperrt.
Von Montag, 27. Juli, bis Mittwoch, 29. Juli, sowie von Montag, 3. August, bis Freitag, 7. August, wird das Peterstor unter der Brücke auch für den Geh- und Radweg-Verkehr voll gesperrt. Grund ist der Ausbau des Traggerüsts für den neuen Brückenüberbau.
Die Umleitung erfolgt für Fußgänger und Radfahrer über die Breitenstraße, weiter über die Reichsstraße, den Bahnhof Bad Hersfeld, die Heinrich-Börner-Straße sowie die Landecker Straße.
Ab Samstag, 8. August, soll die Unterführung Peterstor allen Verkehrsteilnehmenden wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
Wir bitten um Verständnis sowie besondere Aufmerksamkeit im Baustellen- und Umleitungsbereich. Auch den Fuß- und Radverkehr bitten wir in dieser Bauphase um die Einhaltung der bauzeitlichen Verkehrsführung. Insbesondere die Sperrung des Fußwegs von der Breitenstraße zur Hainstraße ist aus Sicherheitsgründen dringend zu beachten und die Umleitung über die Brüdergasse und Abt-Michael-Straße zu nutzen.
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Mehr InformationenDie B 324 stellt die Hauptverbindung von der Bad Hersfelder Innenstadt zur B 27, B 62 und A 4 dar. Im Projektabschnitt ist die Bundesstraße 4-spurig ausgebaut und das zu ersetzende Brückenbauwerk erstreckt sich auf ca. 280 m über die Bahntrasse (ICE-Strecke) und die Stadtstraße „Peterstor“ .
Die Restnutzungsdauer des bestehenden Brückenbauwerks endete im Jahr 2025.
Neben dem Ersatzneubau des Brückenbauwerks wird die parallel gelegene Fuß- und Radwegverbindung im Anschluss an die vorhandene Unterführung unter der Bahn mit zwei neuen Rampen und einem Aufzug barrierefrei ausgebaut. Der Lärmschutz für Anlieger des Ersatzneubaus samt der beidseitigen Anschlüsse sowie die Umlegung zahlreicher Ver- und Entsorgungsleitungen werden in der Planung berücksichtigt.

Zeitplan
Erste Brückenhälfte vollständig abgebrochen
Baubeginn
Beginn Bauvorbereitung
Bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss
Beginn Planfeststellungsverfahren
Einreichung Planfeststellungsantrag
Gesehenvermerk des BMVI
Stets auf dem neuesten Stand
Seit dem Beginn der Arbeiten für den Ersatzneubau der Hochbrücke Peterstor in Bad Hersfeld hat sich auf der Baustelle bereits Einiges getan. Wir berichten hier in regelmäßigen Abständen – zunächst quartalsweise – über den Fortschritt von Abbruch und Neubau der Brücke im Zuge der B 324 unter laufendem Verkehr und möchten Ihnen mit Bildern Einblicke in das Baugeschehen geben und die Fortschritte für alle Interessierten sichtbar machen.
Oktober 2025: Vorbereitungen und Abbruch der ersten Brückenhälfte
Baubeginn für die Arbeiten an dem ca. 280 Meter langen Ersatzneubau der Hochstraße Peterstor im Zuge der B 324 in Bad Hersfeld war der 17. Juni 2025. Nach verschiedenen Verkehrssicherungs- und Straßenumbaumaßnahmen in den Anschlussbereichen wurde zunächst der Fahrbahnteiler in der Mitte der Brücke zurückgebaut. Anschließend wurde der Verkehr auf die südliche Brückenhälfte umgeleitet und mit dem Abbruch der nördlichen Teilbrücke begonnen. Von den beiden Brückenenden her wurde das Bauwerk bis zum Brückenfeld über der Bahntrasse Stück für Stück abgebrochen. Dabei kamen zur Verringerung der Lärmbelastung für die Umgebung Abbruchscheren zum Einsatz. Erschwert wurden die Arbeiten durch die sehr nahe Randbebauung, sie verliefen aber ohne Zwischenfälle.
Am ersten Oktoberwochenende wurde schließlich im Rahmen einer 72-stündigen Sperrpause des Bahnbetriebs das Bahnfeld in Tag- und Nachtarbeit abgebrochen. Weil es sich hier um eine wesentlich festere Konstruktion handelte, mussten statt der Scheren Abbruchhämmer eingesetzt werden. Um den Anliegern dennoch einen geruhsamen Schlaf zu ermöglichen, wurde Ihnen für dieses Wochenende ein Hotelaufenthalt angeboten.




Film: Abbruch des Brücke im Bereich der Bahntrasse I Bildnachweis: DEGES
Januar 2026: Das Fundament der neuen Brücke entsteht
Nach dem erfolgreichen Abbruch der nördlichen Teilbrücke wurde mit den Gründungsarbeiten für die neue Brücke begonnen. Dazu wurden zunächst bis zu 10 Meter tiefe Bohrpfähle aus bewehrtem Beton für die neuen Brückenstützen hergestellt. Wegen des Heilquellenschutzgebiets, in dem Bad Hersfeld liegt, mussten diese Arbeiten mit besonderer Sorgfalt ausgeführt werden. Bei den Arbeiten wurden im Untergrund neben Bauschutt bislang unbekannte Verunreinigungen durch Asbest und Kupferschiefer mit erhöhten Schwermetallen gefunden. Diese mussten unter speziellen Sicherheitsmaßnahmen für die Bauarbeiter ausgebaut und entsorgt werden. Trotz der dadurch entstandenen Verzögerungen sind die Arbeiten weiterhin im Zeitplan.
Inzwischen wurden auch die ersten Baugruben für die sogenannten Pfahlkopfplatten hergestellt. Diese stellen das erweiterte Fundament für die Brückenpfeiler dar. Eine dieser Baugruben liegt direkt neben den Bahngleisen mit ihrem laufenden Betrieb. Auch diese Herausforderung wurde gemeistert. Kurz vor Weihnachten konnte das erste Fundament in bewehrten Beton gegossen werden. Parallel zu den Gründungsarbeiten laufen seit Baubeginn verschiedene Kanal- und Leitungsverlegungen innerhalb des Baufeldes auf beiden Seiten der Bahn.





April 2026: Die nördliche Teilbrücke wächst
Im ersten Quartal dieses Jahres konnten die Gründungsarbeiten für die neue, nördliche Brückenhälfte abgeschlossen und die ersten Stützen und Querträger hergestellt werden. Auch die beiden Trennpfeiler neben dem Bahnfeld wurden so weit hergestellt, dass in einer Sperrpause der Bahn am Osterwochenende die Fertigteilträger der neuen Brücke über das Bahnfeld aufgelegt werden konnten. Die nächtlichen Arbeiten wurden im Rahmen von jeweils sechsstündigen Sperrpausen der Bahn vorzeitig erledigt. Die jeweils circa 29 Meter langen und gut 35 Tonnen schweren Verbundfertigteilträger wurden mithilfe zweier Mobilkräne in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf die Brückentrennpfeiler gehoben. In diesem Teil der künftigen Brücke kommen die in hohem Maße vorgefertigten und so angelieferten Träger oberhalb der Eisenbahntrasse zum Einsatz, während die weiteren Brückenfelder vor Ort betoniert werden. Damit sind die Arbeiten weiterhin im Zeitplan.
Im Tiefbau wurden weitere Entwässerungsleitungen, Drainagen und Leerohre für die Straßenbeleuchtung verlegt. Vor dem Quartier wurde für den nördlichen Straßenanschluss an die Brücke mit dem Verlegen von Borden und Rinnenplatten begonnen.
Als nächstes steht das Aufstellen der Traggerüste für die Herstellung des Brückenüberbaus an.




Informationsabend März 2025
Am 26. März 2025 informierten Dr. Wolfram Eberhardt und Detlef Kopp in der Stadthalle Bad Hersfeld über den aktuellen Stand der Planungen für den Ersatzneubau der Hochbrücke in Bad Hersfeld. Dabei lag der Fokus auf dem Bauablauf wie auf der Verkehrsführung während der verschiedenen Phasen von Abbruch und Neubau der Hochbrücke. Die Fragen von Anwohnern und Interessierten wurden durch die beiden DEGES-Kollegen ausführlich beantwortet.
Die Präsentation des Abends steht hier zur Ansicht und zum Download zur Verfügung:
Präsentation Informationsabend Bad Hersfeld März 2025

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