Der Ersatzneubau der Petersdorfer Brücke im Zuge der A 19 geht auf die Zielgerade. In diesen Tagen werden die beiden Mittelsegmente der östlichen Brückenhälfte mittels eines aufwendigen Verfahrens eingeschwommen. Nach Komplettierung der Trägerkonstruktion kann der Überbau der östlichen Brückenhälfte fertiggestellt werden.

Die beiden rund 93 Meter langen und jeweils 286 Tonnen schweren Stahlträger werden für das Einschwimmen auf Pontons abgelegt und auf dem Wasser unter ihre spätere Position befördert. „Mit sogenannten Litzenhebern werden die Träger anschließend zwischen den Brückenpfeilern angehoben und mit den bereits eingeschobenen Randträgern verschweißt“, erläutert
DEGES-Projektleiter Michael Herbst.

Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern: „Ich freue mich, dass dieses sehr anspruchsvolle Bauvorhaben in diesem Jahr abgeschlossen werden und der Verkehr dann ohne Einschränkungen über die neue Brücke rollen kann.“

Bereits im Juli 2018 hatte sich die Verkehrssituation nach der Freigabe der westlichen Brückenhälfte der Petersdorfer Brücke deutlich entspannt. Seitdem stehen wieder zwei Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung.

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