Damit kann das Genehmigungsverfahren, das von der Bezirksregierung durchgeführt wird, starten. Dazu Dr. Udo Pasderski, verantwortlicher Bereichsleiter der DEGES in NRW: „Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht und sind im Zeitplan für dieses wichtige Infrastrukturvorhaben.“ Verkehrsminister Hendrik Wüst betonte bei der Übergabe der Unterlagen, dass eine leistungsfähige Brücke über den Rhein eine wesentliche Voraussetzung für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der Region sei. „Die A 40 ist eine wichtige Verbindung des Ruhrgebietes mit den Niederlanden und die Lebensader im Revier. Darum sind wir auf eine gut ausgebaute Verkehrsanbindung angewiesen.“ Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens, das von der Bezirksregierung Düsseldorf eröffnet wird, werden zunächst die Unterlagen geprüft. Im Anschluss erhalten die Bürger, Verbände und Träger öffentlicher Belange die Gelegenheit, Stellung zum Projekt zu nehmen. Auf dieser Grundlage werden die Stellungnahmen und Einwendungen erörtert, ob der Bau in der vorgeschlagenen Form planfestgestellt werden kann (Planfeststellungsbeschluss). Sobald die Planfeststellung rechtskräftig ist, schreibt die DEGES die Umsetzung der Baumaßnahme nach einem geregelten Verfahren öffentlich aus.