Projektbeschreibung

Die Autobahn A 40 verbindet das Ruhrgebiet mit dem Niederrhein und den Niederlanden und ist damit sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region als auch für die ansässige Wirtschaft von großer Bedeutung. Zwischen den Stadtteilen Duisburg-Neuenkamp und Duisburg-Homberg führt die A 40 über den Rhein. Die Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp wurde 1970 erbaut, heute stößt sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Ursprünglich für 30.000 Fahrzeuge ausgelegt, rollen täglich mehr als 100.000 Fahrzeuge über die Brücke. Der Ausbau der A 40 und der Neubau einer leistungsfähigeren Brücke, welche die alte Brücke ersetzt, sind zwingend notwendig, damit der Verkehr in den nächsten Jahrzehnten sicher fließen kann.

Die DEGES plant und realisiert im Auftrag des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen die neue achtstreifige Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp, welche die alte Brücke ersetzen soll. Zudem wird die A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen auf acht Streifen ausgebaut. Die neue Rheinbrücke wird höher, länger und breiter sein als die bisherige: 75 Meter hoch, 802 Meter lang und 68,25 Meter breit. In beiden Richtungen wird es neben der Fahrbahn neue Geh- und Radwege geben. Sie werden mit Abstand zu den Fahrbahnen gebaut und mit einer 6,5 Meter hohen Lärmschutzwand vom Autobahn-Verkehr abgeschirmt. Die neue Rheinbrücke wird aus zwei Brückenteilen bestehen, für jede Fahrtrichtung wird also eine Brücke errichtet. Dieses Video zeigt, wie der Bauablauf geplant ist.

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(Videonachweis Keipke Architekten / Jörg Nitschke)

Vorteile für die Stadt Duisburg, ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie die gesamte Region

Entlastung von den derzeitigen Verkehrseinschränkungen, wie Stau oder Teilsperrungen

  • Schnelle Verbindung zwischen Duisburg, der Region Niederrhein und den Niederlanden
  • Sicherer, staufreier Verkehrsfluss
  • Kürzere Fahrzeiten zur Arbeit und in die nahegelegenen Erholungsgebiete

Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

  • Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Regionen Duisburg und Niederrhein
  • Effiziente Verkehrsanbindung an den Logistikstandort Duisburg mit dem Duisburger Hafen
  • Entscheidende Voraussetzung für weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Duisburg