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A 10/A 24: AS Neuruppin – AD Pankow In Bau

Sechsstreifige Ausbau der Bundesautobahn A 10 auf ca. 30 km und Erneuerung von ca. 30 km der A 24

Luftbildaufnahmen A 10/A 24
Bildnachweis: Ingo Pahl

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge Erhaltung/Betrieb: ca. 64 km
  • davon Ausbau: ca. 58 km (ca. 29 km sechsstreifige Erweiterung der A 10 und ca. 29 km grundhafte Erneuerung der A 24)
  • Vertragsdauer: 30 Jahre
  • Bauzeit: 4,5 Jahre

Karte

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Projektbeschreibung

Verkehrsbedeutung:

Als Teil des transeuropäischen Verkehrsnetzes haben die A 10 und die A 24 eine großräumige, überregionale und grenzüberschreitende Verbindungsfunktion zwischen den aus nördlicher, östlicher, südlicher und westlicher Richtung mit dem Berliner Ring verbundenen Autobahnen A 2, A 9, A 11, A 12, und A 13 und dem Norden Deutschlands sowie Europas. Darüber hinaus werden am AD Kreuz Oranienburg die A 111 und am AD Pankow die A 114 aus dem nördlichen Stadtgebiet Berlins an das überregionale Straßennetz angeschlossen.

Weitere Infos zum Projekt erhalten Sie bei der Havellandautobahn GmbH.

Besonderheiten

  • Erstmalig bei einem ÖPP-Projekt findet BIM beim Verfügbarkeitsmodell A 10/A 24 Anwendung. Der Vertragsgegenstand umfasst diesbezüglich die vollständige Planung und Begleitung des Baus sowie der Erhaltung im Vertragszeitraum nach der BIM-Methode für einen 5 Kilometer langen Abschnitt an der A 24 (inkl. einem A-Bauwerk).
  • Die sechsstreifige Erweiterung eines ca. 5,4 Kilometer langen Abschnitts der Vertragsstrecke (östlich der AS Kremmen (A 24) bis westlich des AD Havelland (A 10) wurde bereits im Jahr 2014 abgeschlossen. Für diesen Bereich werden im Rahmen des Verfügbarkeitsmodells A 10/A 24 keine Bauleistungen, sondern lediglich Erhaltungs- und Betriebsdienstleistungen erbracht.
  • Für den Streckenabschnitt auf dem A 10 Westring zwischen dem AD Havelland und der AS Falkensee (ca. 10,3 Kilometer) gehört ausschließlich der Winterdienst zum Leistungsumfang des Auftragnehmers.

Projektstand

Für die gesamte Vertragsstrecke liegt bestandskräftiges Baurecht vor.

Vorabmaßnahmen des Auftraggebers

  • Trassenferne Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen: Als Vorabmaßnahmen sowie projektbegleitend werden gemäß Planfeststellungsbeschluss erforderliche trassenferne Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durch den Auftraggeber durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise Aufforstungen, Gehölzpflanzungen, Entsiegelungen und Gewässerrenaturierungen auf einer Gesamtfläche von mehr als 430 Hektar. Zusätzlich werden mehr als 250 Ameisennester sowie Zauneidechsen in neue Habitate umgesetzt. Außerdem wird ein Fledermauswinterquartier optimiert, und Nisthilfen für Vögel und Quartiere für Fledermäuse werden angebracht.
  • Grunderwerb: Der Grunderwerb für die Vertragsstrecke ist abgeschlossen.
  • Leitungsänderungsmaßnahmen: Der Großteil der im Zuge der Baumaßnahme erforderlichen Leitungsänderungsmaßnahmen wurde bereits umgesetzt. Die übrigen Maßnahmen erfolgen in Abstimmung mit dem Auftragnehmer baubegleitend.
  • Fällarbeiten und Beräumung: Die Fällungen von Einzelgehölzen/Bäumen, Baumhecken und Strauchwerken inklusive Beräumung des Fällgutes sind abgeschlossen.
  • Archäologie: Archäologische Untersuchungen und Grabungen sind abgeschlossen.

Ausblick

Im Herbst 2018 soll stufenweise die erste Hauptbauphase beginnen. Dann wird in fünf Bauabschnitten auf in Summe ca. 35 Kilometer entlang der Vertragsstrecke die 4+0-Verkehrsführung eingerichtet sein.

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