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B 178n: Nostitz – A 4 In Planung

Dreistreifiger Neubau durch die Oberlausitz zur A 4

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Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: ca. 5,8 km
  • Gesamtkosten: ca. 70 Mio. €

Projektbeschreibung

Gegenwärtig existiert im östlichen Teil von Sachsen keine durchgängige leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung. Der seit 1995 stark gewachsene europäische Fernverkehr wird über Bundes- und Staatsstraßen geführt, die insbesondere in den zahlreichen Ortsdurchfahrten überlastet sind. Mit dem dreistreifigen Neubau der B 178 wird eine leistungsfähige Verkehrsverbindung vom Drei-Länder-Eck (D/PL/CZ) durch den Wirtschaftsraum der Oberlausitz zur A 4 geschaffen.

Der 5,8 Kilometer lange Abschnitt umfasst den Neubau der B 178 von der Verknüpfung mit der A 4 bei Weißenberg bis zur S 112 bei Nostitz als Lückenschluss zwischen der A 4 bis zur Ortsumfahrung Löbau.

Projektstand

  • Der Gesehenvermerk wurde am 29. Oktober 2009 durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) erteilt. Die Auflagen des Prüfvermerkes sind in der Planfeststellungsunterlage berücksichtigt.
  • Der Antrag auf Planfeststellung wurde am 5. Januar 2010 gestellt.
  • Die Unterlagen lagen im April/Mai 2010 aus, Ende der Einwendungsfrist war der 20. Mai 2010.
  • Vom 4. bis zum 7. Oktober 2011 wurden die Einwendungen in Löbau erörtert.
  • Als Ergebnis der Erörterung wurde im Jahr 2012 eine Tekturplanung erarbeitet.
  • Die DEGES hat die Tekturplanung im Januar 2013 der Planfeststellungsbehörde des Freistaates Sachsen übergeben.
  • Die Planfeststellungsbehörde hat die neue Verkehrsprognose 2025 im März 2014 öffentlich ausgelegt. Es wurden Einwendungen insbesondere gegen den vierstreifigen Querschnitt, aber auch gegen die gewählte Trasse erhoben. Die Erwiderungen zu den Einwendungen werden vorbereitet.
  • Die Abwägung einer Alternativenprüfung bezüglich der Reduzierung der Auswirkungen eines dreistreifigen Querschnitts auf die Umwelt insbesondere für FFH- und SPA-Gebiet wurde der Planfeststellungsbehörde Anfang Juni 2014 zur Bewertung übergeben.
  • Der Erörterungstermin fand vom 23. bis 25. Juni 2014 statt.
  • Im Juli 2015 wurde die DEGES durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit der Planung eines dreistreifigen Querschnitts auf der Basis einer ergebnisoffenen Variantenuntersuchung beauftragt.
  • Am 18. Januar 2018 wurde die Vorzugslinie durch das Bundesverkehrsministerium bestätigt. Da diese nicht wesentlich von der bereits 1998 bestätigten Linie abweicht, ist keine erneute Linienbestimmung erforderlich.
  • Derzeit wird der Genehmigungsentwurf für die Planfeststellung erarbeitet, der neben der Straßen-, Bauwerks- und naturschutzfachlichen Planung auch Gutachten zu FFH-Gebieten, zum Artenschutz, Schutz des Grund- und Oberflächenwassers, Schallschutz und Luftschadstoffen umfasst.

Ausblick

Die Entwurfsplanung soll bis April 2020 abgeschlossen werden.

Was ist BIM?

BIM (Building Information Modeling) be­zeich­net eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten kon­sis­tent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Be­teiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung bereitgestellt werden.

Weitere Hintergründe zur Anwendung von BIM bei der DEGES finden Sie auf dieser Informationsseite.

Anwendung innerhalb des Projekts

Das übergeordnetes Ziel des Einsatzes der BIM-Methodik ist, in diesem Projekt, das Sammeln von Erfahrungen beim Einsatz der neuen Planungsmethode. Dazu beauftragte die DEGES mehrere Ingenieurbüros mit der Erstellung der 3D-, 4D- und 5D-Modelle auf Grundlage der konventionell erstellten Planungsunterlagen der vorangegangenen Leistungsphasen.

Durch die Modellierung der Planungs-und Bestandssituation erhoffte man sich eine Verbesserung der Qualität der Planung sowie eine Erhöhung der Kostensicherheit.

Zum Ende der aktuellen Leistungsphase (3) ist festzustellen, dass durch den Einsatz der BIM-Methode sich die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Planern verbessert hat. Die Nutzung eines umfassenden Koordinationsmodells zum Austausch der Planungsergebnisse ermöglicht allen ein besseres Verständnis der Belange der Planungsbeteiligten. Als wichtig hat sich, in diesem Zusammenhang, eine gute Vorbereitung und Strukturierung anhand von Ansichtspunkten im Koordinationsmodell herausgestellt.

Untersuchte Anwendungsfälle

  • Visualisierung der Planung aller Beteiligten
  • Betrachtung Umweltbelange/-beeinträchtigungen
  • Bewertung Bauablauf, Baulogistik, Verkehrsführung während der Bauzeit
  • Modellbasierte Ermittlung von Kosten und Mengen

Visualisierungen

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