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A 2: Hannover – Berlin (VDE Nr. 11) In Betrieb

Sechsstreifiger Ausbau von 55,5 km in Sachsen-Anhalt und 63,8 km in Brandenburg

A 2 Elbebrücke Magdeburg (Luftbild)
Elbebrücke Magdeburg

Daten und Fakten

  • DEGES-Anteil: 55,5 km in Sachsen-Anhalt, 42,4 km in Brandenburg
  • Investitionen: ca. 1,3 Mrd. € (DEGES-Anteil: ca. 557 Mio. €)

Karte

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Projektbeschreibung

  • Realisierung durch die Straßenbauverwaltungen von Niedersachsen (85,3 km), Sachsen-Anhalt (25,2 km) und DEGES

Projektstand

  • Die sechsstreifige Erweiterung der A 2 wurde im Dezember 1999 abgeschlossen.
  • Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme „Seelscher Bruch“: Seit Februar 2007 kontinuierlicher Einstau durch die vier Wehranlagen. Der Grundwasserstand im Projektgebiet wurde deutlich erhöht. Das Seelsche Bruch übernimmt eine wichtige Regulierungsfunktion für das Abflussgeschehen im Aller-Einzugsgebiet. Weitere Informationen zur Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme erhalten Sie hier.

Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme Seelsches Bruch

  • Das Seelsche Bruch übernimmt eine wichtige Regulierungsfunktion für das Abflussgeschehen im Aller-Einzugsgebiet.
  • In der durch Subrosion (geologische Auslaugungsprozesse) entstandenen ehemals abflusslosen Senke existierte von Alters her bis in die Neuzeit ein mehrere Hektar großer Flachsee, der zunehmend verlandete. Beginnend im Jahr 1719 wurde mit einem Durchstich am so genannten „Reiherhals“ die Entwässerung in Richtung Aller eingeleitet. Wenige Jahre später hat man die heute noch existierenden Hauptgräben angelegt und mit der Grünlandnutzung begonnen, die über Jahrhunderte fortgeführt wurde.
  • Im Zuge der sechsstreifigen Erweiterung der A 2 in Sachsen-Anhalt wurde ein Teil des Kompensationsbedarfs (insbesondere bezüglich der Versiegelung) in der Komplexmaßnahme Seelsches Bruch gebündelt. Für die Arbeiten zur Wiedervernässung des insgesamt rund 240 ha großen Gebietes östlich von Marienborn im Landkreis Börde wurde von 2003 bis 2005 ein gesondertes Planfeststellungsverfahren durchgeführt. Der Erd- und Wasserbau wurde Ende 2006, der Landschaftsbau im Frühjahr 2007 abgeschlossen. Seitdem befindet sich diese großräumige Ersatzmaßnahme in der Entwicklungspflege. Seit Februar 2007 erfolgt ein kontinuierlicher Einstau durch die vier Wehranlagen. Der Grundwasserstand im Projektgebiet wurde deutlich erhöht.
  • Weitere Informationen sind in dieser Dokumentation zu finden.

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