Die ÖPP-A7-Strecke in Hamburg ist fertiggestellt. Nach einer Bauzeit von fünf Jahren wurde der Schnelsentunnel und der Hamburger ÖPP-Abschnitt zwischen dem Autobahndreieck HH-Nordwest und der Anschlussstelle HH-Schnelsen-Nord heute feierlich übergeben. Am Montag, 9. Dezember, werden dann nach letzten vorbereitenden Arbeiten beide Richtungsfahrbahnen des Tunnels in Betrieb genommen.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur: „Mit der Fertigstellung des Abschnittes Schnelsen wurde die ÖPP-Maßnahme A 7 vollendet. Hier zeigt sich, wie schnell ein Ausbau über 65 Kilometer Länge trotz aller baulichen und verkehrlichen Herausforderungen realisiert werden konnte. Ich danke an dieser Stelle der DEGES und der Projektgesellschaft Via Solutions Nord für die Umsetzung in kürzestmöglicher Zeit.“

Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Mit dem Ausbau hier in Schnelsen haben die Anwohner nach Jahrzehnten des Wartens einen vollumfänglichen Lärmschutz erhalten. Das verbessert die Attraktivität des Stadtteils und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.“

Die rund 60 km lange Ausbaustrecke der Autobahn A 7 vom Autobahndreieck Bordesholm in Schleswig-Holstein bis zur Landesgrenze Hamburg wurde bereits zum Jahresende 2018 planmäßig fertiggestellt. Nun folgt auch der rund fünf Kilometer lange Hamburger Bauabschnitt inklusive des Lärmschutzdeckels in Hamburg-Schnelsen. Zum Schutz der Anwohner wurden ca. 7,6 Kilometer Lärmschutzwände errichtet sowie rund 5 Kilometer lärmmindernder offenporiger Asphalt eingebaut. Für die Oströhre des Schnelsentunnels wurden 42 Deckenelemente und Seitenwände betoniert, um die Röhre auf einer Länge von 550 Metern fertigzustellen. Für die Arbeiten an dem Lärmschutzdeckel Schnelsen wurden insgesamt 33.000 Kubikmeter bzw. 5.000 Lkw-Ladungen Beton verbaut sowie 5.000 Tonnen Stahl verlegt.

Die Projektgesellschaft Via Solutions Nord wurde von der DEGES mit der Projektrealisierung im Jahr 2014 beauftragt. Die Erweiterung der A 7 startete im November 2014. Die Projektgesellschaft ist neben dem Bau auch für den Betrieb und die Erhaltung der Strecke bis 2044 verantwortlich. Der Ausbau wurde im Rahmen eines länderübergreifenden ÖPP-Projekts realisiert.