Daten und Fakten
- Strecke: 34,6 km
- Verkehrsbelastung: 51.000 Kfz/24h (Prognose 2030)
- Bauwerke entlang der Strecke: 55 Brückenbauwerke (davon 2 Großbrücken), 3 Lärmschutzanlagen, 8 Anschlussstellen, 70 Einleitstellen, 2 Tank- und Rastanlagen
Hinweise
Von Dienstag, 2. Dezember, 20 Uhr bis Mittwoch, 3. Dezember, 5 Uhr wird die A 30, in Fahrtrichtung Amsterdam, zwischen den Anschlussstellen Hörstel und Rheine voll gesperrt. Grund für die Sperrung in Fahrtrichtung Amsterdam, ist die Sanierung der Fahrbahn im Streckenabschnitt.
Eine Umleitungsstrecke (U 46) wird eingerichtet und führt die Verkehrsteilnehmenden über das nachgeordnete Verkehrsnetz bis zur Anschlussstelle Rheine.
Des Weiteren wird von Samstag, 6. Dezember 2025, bis Donnerstag, 6. August 2026, die Anschlussstelle Ibbenbüren, Auf- und Abfahrt, im Zuge der A 30 in Fahrtrichtung Amsterdam gesperrt. Die achtmonatige Sperrung wird notwendig, um den Ersatzneubau der Brücke Münsterstraße an der Anschlussstelle Ibbenbüren herzustellen.
Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Laggenbeck.
Wir bitten um Verständnis.
Die Anschlussstelle Rheine-Kanalhafen im Zuge der A 30 wird ab Samstag, 28. Juni 2025, voll gesperrt. Die Sperrung der Auf- und Abfahrtsrampen in beiden Fahrtrichtungen dauert voraussichtlich bis Mai 2026.
Die Vollsperrung der Anschlussstelle Rheine-Kanalhafen wird zunächst für vorbereitende Arbeiten im Mittelstreifen und an den A 30-Bauwerken notwendig. Ab voraussichtlich Anfang August 2025 erfolgt die grundhafte Erneuerung der A 30, wobei dann der Verkehr beider Fahrtrichtungen auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück mit zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung geführt wird.
Umleitungsstrecken werden frühzeitig eingerichtet. Die Umleitung erfolgt über die nachfolgenden Auf- und Abfahrten der Anschlussstellen.
Wir bitten um Verständnis und besondere Aufmerksamkeit.
Karte
Die DEGES wurde beauftragt das Teilstück der Autobahn A 30 zwischen den AS Rheine-Nord und Lotte grundhaft zu sanieren – die Sanierung erfolgt in acht Teilabschnitten.
Projektbeschreibung
Die Autobahn A 30 zwischen den Anschlussstellen Rheine Nord und Lotte ist eine überregionale, großräumige Straßenverbindung. Als Teil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes verbindet sie Deutschland mit den Niederlanden. Täglich nutzen bis zu 43.800 Fahrzeuge die Strecke. Für das Jahr 2030 wird ein Anstieg des Verkehrsaufkommens auf bis zu 51.000 Fahrzeuge pro Tag prognostiziert.
Die Autobahn A 30 und ihre Bauwerke wurden zwischen den 1960er und 1980er Jahren errichtet. Aufgrund ihres teilweise hohen Baualters sowie der starken Verkehrsbelastung weisen viele Bauwerke entlang der Strecke erhebliche bauliche Defizite auf. Infolgedessen wurde beispielsweise der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Ibbenbüren und dem Bauwerk an der Osterledder Straße für den Schwerlastverkehr gesperrt.
Die DEGES saniert die Autobahn A 30 grundhaft. Die bestehenden Bauwerksdefizite werden behoben. Die Leistungsfähigkeit wird langfristig gesichert, die bestehenden Einschränkungen für den Schwerlastverkehr können aufgehoben werden.
Zeitplan
Baubeginn Hauptmaßnahme Abschnitt 3 und 7.1
Abschluss Vorabmaßnahme Abschnitte 3 und 7.1
Sofortmaßnahmen Abschnitt 1
Bauwerk AS Rheine-Nord (B 70) und Offenbergweg
Baubeginn Vorabmaßnahme Abschnitte 3 und 7.1
4+0 Verkehrsführung
Beginn der Planung der Verkehrsanlage und der Ingenieurbauwerke der übrigen Abschnitte
Baugrunderkundungen in den Abschnitten 3 und 7
Beginn der Planung der Verkehrsanlage und der Ingenieurbauwerke in den Abschnitten 3 und 7
Bestätigung durch die Bezirksregierung Münster, dass die Erhaltungsabschnitte keiner Umweltverträglichkeitsprüfung bedürfen
Projektstand
Der Fokus in der bauvorbereitenden Planung liegt in der Erstellung der RE-Erhaltungsentwürfe. Die Abschnitte 3 und 7 werden vorrangig geplant, um die Defizite der Bauwerke zu beheben und die eingeschränkte Schwerlastroute der A 30 von der AS Ibbenbüren bis zum Bauwerk an der Osterledder Straße wieder öffnen zu können.
Das Baurechtsverfahren wurde im Dezember 2020 bei der Bezirksregierung Münster für alle Abschnitte eingeleitet. Im Januar 2021 bestätigt die Bezirksregierung Münster, dass die Erhaltungsabschnitte keiner Umweltverträglichkeitsprüfung bedürfen.
Abschnitte
Die Planung der grundhaften Sanierung erfolgt in acht Abschnitten:
- Abschnitt 1: AS Rheine Nord (m) bis Dortmund-Ems-Kanal Brücke (o) (Länge circa.2,4 km)
- Abschnitt 2: Dortmund-Ems-Kanal-Brücke (m) (Länge rund 1,1 km)
- Abschnitt 3: Dortmund-Ems-Kanal-Brücke (o) bis AS Rheine-Kanalhafen (m) (Länge rund 5,3 km)
- Abschnitt 4: AS Rheine-Kanalhafen (o) – AS Hörstel (m) (Länge rund 4,0 km)
- Abschnitt 5: Mittellandkanal-Brücke (m) (Länge rund 0,5 km)
- Abschnitt 6: Mittellandkanal (o) bis AS Ibbenbüren (o) (Länge rund 7,6 km)
- Abschnitt 7: AS Ibbenbüren (m) bis AS Laggenbeck (m) (Länge rund 7,0 km)
- Abschnitt 8: AS Laggenbeck (o) bis AK Lotte Osnabrück (o) (Länge rund 6,9 km)
Hinweis: (m) – Das jeweilige Bauwerk bzw. die Anschlussstelle ist Teil des Bauabschnitts. (o) – Das Bauwerk bzw. die Anschlussstelle ist nicht Teil des Bauabschnitts.
Bürgertelefon
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Informationsdienst VERKEHRSPROJEKTE AKTUELL
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