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B 111: Neubau Ortsumgehung Wolgast In Planung

Neubau der B 111 – Ortsumgehung Wolgast

Luftbild Wolgast

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: ca. 6,3 km
  • Gesamtkosten: ca. 94 Mio. €

Karte

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Projektbeschreibung

Die Bundesstraße B 111 befindet sich im Osten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Sie führt von der A 20 über Züssow und Wolgast auf die Insel Usedom und schließt dort bei Mellenthin an die B 110 an.

Der Neubau der B 111 – Ortsumgehung Wolgast verläuft südlich der Stadt Wolgast. Die Ortsumgehung Wolgast ist Bestandteil der Straßennetzkonzeption des Bundes, die nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Rahmen der Bundesverkehrswegeplanung zur Beseitigung gravierender Mängel in der Ausstattung mit Bundesfernstraßen und in der Erreichbarkeit für den Nordosten Deutschlands entwickelt wurde. Sie ist im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen in den Vordringlichen Bedarf eingestuft.

Wesentliches Projektziel der OU Wolgast ist die Verbesserung der Verbindung zwischen der A 20 und den touristischen Zielen insbesondere auf der Insel Usedom sowie dem Hafen- und Industriestandort Wolgast. Weitere bedeutende Ziele des Projekts sind zum einen die Verkehrsentlastung der Ortsdurchfahrt und die damit verbundene Lärm- und Luftschadstoffimmissionsminderung sowie die damit einhergehende Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Trennung der Verkehrsarten in der Ortsdurchfahrt Wolgast.

Weitere Baumaßnahmen, die im Zuge des Neubaus der OU Wolgast realisiert werden, sind der erforderliche Ersatzneubau der Brücke über die Ziese, der Bau der „Neuen Bahnhofstraße“ sowie der Neubau eines straßenbegleitenden Radweges an der Kreisstraße 26 VG.

Projektstand

  • Für den RE-Entwurf der B 111 – Ortsumgehung Wolgast liegt der Gesehenvermerk des BMVI mit Datum vom 16. Dezember 2009 vor.
    Visualisierung Peenestrom-Brücke
    Visualisierung Peenestrom-Brücke

    Im Zuge der OU Wolgast entsteht eine ca. 1,5 Kilometer lange Brücke über den Peenestrom. Aufgrund der exponierten Lage und der Gesamtabmessungen des Brückenbauwerkes wurde hierfür eine vertiefte Vorplanung erarbeitet.

  • Zur Festlegung der erforderlichen Stützweite im Bereich der Bundeswasserstraße Peenestrom wurden in Abstimmung mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund Simulationsuntersuchungen zum Befahren des Südlichen Peenestroms durchgeführt. Im Ergebnis dieser Untersuchungen konnte die maximale Stützweite auf ca. 250 Meter optimiert werden.
  • Die OU Wolgast quert mit dem Peenestrom auch zwei Natura 2000-Gebiete. Deshalb waren, neben den Anforderungen für die Schifffahrt, die naturschutzfachlichen und -rechtlichen Anforderungen für die endgültige Festlegung der Brückenvariante als Zügelgurtkonstruktion entscheidend.
  • Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren wurden überarbeitet und lagen vom 29. Oktober bis zum 28. November 2018 in Wolgast und den betroffenen Gemeinden zur Einsicht aus. Sie sind auch online abrufbar.
  • Die Erörterungstermine zu den eingegangenen Stellungnahmen und Einwendungen fanden im Juni und August 2019 statt.

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