A 9: Baubeginn der sechsstreifigen Erweiterung zwischen Triptis und Schleiz

Am Montag, den 16. April führten Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und der Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr Christian Carius den 1. Spatenstich für das ÖPP-Projekt AS Lederhose — Landesgrenze Thüringen/Bayern zwischen den Anschlussstellen Triptis und Schleiz durch.

ÖPP — also Öffentlich Private Partnerschaften — stehen für eine langjährige und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen privatem Partner und öffentlicher Hand. Bei ÖPP-Projekten werden vielfältige Aufgaben an einen privaten Auftragnehmer zur Ausführung übertragen: Der Private baut den Bundesfernstraßenabschnitt und ist 20 bis 30 Jahre lang für den Betrieb und die Erhaltung von festgelegten Abschnitten der Strecke sowie für einen Teil der Finanzierung des Maßnahmenpaketes zuständig.

Den Zuschlag für das erste Verfügbarkeitsmodell Deutschlands hat die DEGES im Namen des Bundes und des Freistaates Thüringen im August 2011 an die Via Gateway Thüringen GmbH & Co. KG erteilt, die von den Gesellschaftern VINCI Concessions und BAM PPP Deutschland getragen wird.

Von dem rund 55 km langen Streckenabschnitt zwischen dem Hermsdorfer Kreuz und der Landesgrenze Thüringen/Bayern sind bereits etwa 36 km sechsstreifig ausgebaut. Die sechsstreifige Erweiterung der A 9 zwischen den Anschlussstellen Triptis und Schleiz ist die letzte Streckenerweiterungsmaßnahme des VDE-Projektes Nr. 12. Mit der Fertigstellung und Verkehrsfreigabe — voraussichtlich Ende 2014 — ist die A 9 von Berlin bis München durchgängig sechsstreifig befahrbar.