Verkehrsprojekte

Hier erhalten Sie einen Überblick über den Fortschritt der DEGES-Projekte in Brandenburg


B 112: Ortsumgehung Eisenhüttenstadt/Neuzelle

Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der digitalen Informationsveranstaltung am 18. November 2020

Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich am 18. November 2020 bei der digitalen Informationsveranstaltung über den aktuellen Planungsstand für die B 112, Ortumgehung Eisenhüttenstadt/Neuzelle. Die Experten und Planer der DEGES beantworteten zahlreiche Zuschauerfragen und erklärten den weiteren Planungs- und Dialogprozess. Der Mitschnitt der Informationsveranstaltung sowie die Präsentation zum Stand der Planung stehen auf der Webseite der DEGES zur Verfügung.

B 112 Digitale Informationsveranstaltung Eisenhättenstadt/Neuzelle
Bei der digitalen Informationsveranstaltung am 18. November 2020 informierten Peter Grüschow und Andreas Irngartinger (beide DEGES) über den Planungsstand, Moderator Klaus Lintemeier stellte den Experten die Fragen aus dem Chat (von rechts nach links) | Bildnachweis: Saskia Uppenkamp

Der Bau der B 112, Ortsumgehung Eisenhüttenstadt/Neuzelle, wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern aus der Region seit langem erwartet. Das Projekt soll Eisenhüttenstadt und Neuzelle vom steigenden Durchgangsverkehr entlasten und die Anbindung der Region verbessern. Nachdem das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) im Juni 2020 die Linie bestimmt hat, arbeitet die DEGES nun am Grobentwurf für die Strecke. Das Interesse an der Planung, die auf der digitalen Informationsveranstaltung erstmals öffentlich vorgestellt wurde, war groß. Entsprechend vielfältig waren die Fragen der Teilnehmenden.

Viele Fragen zur Streckenführung und zum Lärmschutz

Mehr als 400 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich online über den Stand der Planung zu informieren und den Experten der DEGES Fragen zu stellen. Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den Vertretern der DEGES aus dem Berliner Studio. Live hinzugeschaltet waren Dietmar Baesler, Bürgermeister von Neuzelle, und Michael Reichl, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung der Stadt Eisenhüttenstadt. In ihren Grußworten betonten sie die Bedeutung einer schnellen Realisierung der Ortsumgehung und lobten die frühe Einbindung der Öffentlichkeit in den Planungsprozess.

Nach der Vorstellung des aktuellen Planungsstandes durch die Experten der DEGES wurden die Fragen der Anwohnerinnen und Anwohner beantwortet. Diese konnten live im Chat oder bereits im Vorfeld der Veranstaltung über das Kontaktformular der DEGES gestellt werden. Schwerpunkte der Fragen waren die Streckenführung, der Lärmschutz, die Gestaltung der Auf- und Abfahrten sowie die Erreichbarkeiten im nachgeordneten Netz. Zur Beantwortung nutzten die Experten neben den vorläufigen Planungsunterlagen auch ein 3D-Modell. Dieses erlaubte eine anschauliche Visualisierung einzelner Streckenabschnitte und Brücken in der Landschaft.

Während der 90-minütigen Veranstaltung konnten nicht alle Fragen der Zuschauerinnen und Zuschauer beantwortet werden. In Kürze wird auf der Projektwebseite ein Katalog der Fragen und Antworten veröffentlicht. Dort können Interessierte auch die Präsentation herunterladen und den Mitschnitt der Veranstaltung ansehen.

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Wir freuen uns auf den weiteren Dialog

Das Bürgertelefon und das Kontaktformular stehen weiterhin zur Verfügung. Wesentliche Informationen hat die DEGES auch in einer Broschüre zusammengestellt. Diese ist online abrufbar. Gedruckte Exemplare – auch zur Auslage und Weitergabe an Interessierte – können unter Angabe der Anzahl gewünschter Broschüren kostenfrei über das Kontaktformular und das Bürgertelefon bestellt werden.

Zeitplan für die weitere Planung

Die DEGES hat im November den Grobentwurf beim Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) des Landes Brandenburg eingereicht. Ab 2021 sollen die Entwurfsunterlagen als Grundlage für die Planfeststellung erarbeitet und in 2022 mit dem Gesehenvermerk des Bundesverkehrsministeriums abgeschlossen werden. 2023 soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Der Baubeginn ist von der Dauer des Planfeststellungsverfahrens und der Erlangung vollziehbaren Baurechts abhängig.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite zur Ortsumgehung Eisenhüttenstadt/Neuzelle.

B112 Digitale Informationsveranstaltung Eisenhüttenstadt/Neuzelle
Impressionen von der digitalen Informationsveranstaltung der DEGES zur B 112, Ortsumgehung Eisenhüttenstadt/Neuzelle | Bildnachweis: Saskia Uppenkamp

A 14: Lückenschluss Magdeburg – Wittenberge- Schwerin

Baubeginn für den Abschnitt Seehausen-Nord – Wittenberge

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gab am 16. Oktober 2020 mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss für den Neubau der Bundesautobahn A 14 zwischen der Anschlussstelle Seehausen-Nord in Sachsen-Anhalt und Wittenberge in Brandenburg. Mit der Nordverlängerung der Autobahn A 14 von Magdeburg über Wittenberge nach Schwerin wird die größte noch bestehende Lücke im deutschen Autobahnnetz geschlossen.

Spatenstich A 14
Erster Spatenstich für den neuen Abschnitt der Autobahn A 14 | Bildnachweis: René Legrand

Die Nordverlängerung der A 14 ist eines der größten Infrastrukturprojekte im Osten Deutschlands. Insgesamt 155 Kilometer Neubaustrecke werden in den Ländern Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gebaut, um die größte noch bestehende Lücke im deutschen Autobahnnetz zwischen den Autobahnen A 2, 7, 24 und 10 zu schließen. Der Spatenstich am Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Seehausen-Nord und Wittenberge erfolgte am 16. Oktober 2020 durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zusammen mit dem brandenburgischen Infrastrukturminister Guido Beermann und Dr. Sebastian Putz, Staatssekretär im Verkehrsministerium Sachsen-Anhalt.
Bundesverkehrsminister Scheuer bezeichnete den rund 11 Kilometer langen Streckenabschnitt als das „Herzstück“ der Nordverlängerung. Ein wichtiger Bestandteil des Autobahnteilstücks ist die 1.100 Meter lange neue Elbebrücke bei Wittenberge. Die Gestaltung der Brücke ist das Ergebnis eines europaweiten Wettbewerbs. Sie wird mit ihrer schlanken Konstruktion auch den Anforderungen des Naturschutzes gerecht und beeinträchtigt die Schutzgebiete so wenig wie möglich. Die Lärmschutzwände auf der Elbebrücke dienen auch als Irritationsschutz zum Schutz der Natur. Auf dem nördlich der Elbebrücke gelegenen Streckenabschnitt in Brandenburg bis zur AS Wittenberge ist darüber hinaus der Einbau von offenporigem Asphalt als Lärmschutzmaßnahme vorgesehen.


Auslegung der geänderten Planunterlagen für den Abschnitt zwischen der AS Wittenberge und der AS Karstädt

Vom 16. November bis 15. Dezember 2020 können die Unterlagen zur zweiten Planänderung für den A 14-Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Wittenberge und der Anschlussstelle Karstädt online und in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen eingesehen werden. Einwendungen zum Vorhaben können bis zum 15. Januar 2021 abgegeben werden.

Grünbrücke über die A 14 und die Bahnstrecke – Visualisierung
Grünbrücke über die A 14 und die Bahnstrecke (Visualisierung) | Bildnachweis: DEGES

Die Unterlagen zur zweiten Planänderung für den A-14-Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Wittenberge und der Anschlussstelle Karstädt wurden von der DEGES beim Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) des Landes Brandenburg eingereicht. Nach der erfolgreichen Prüfung der Unterlagen können diese noch bis zum 15. Dezember 2020 öffentlich eingesehen werden. Einwendungen zum Vorhaben können bis zum 15. Januar 2021 erfolgen.

Die geänderten Planunterlagen können online auf der Seite des LBV unter www.lbv.brandenburg.de unter Aufgaben – Planfeststellung – Anhörungsverfahren beziehungsweise unter dem Link https://www.o-sp.de/lbvbrandenburg/nutzungshinweis.php?pid=53029 eingesehen werden.

Alternativ können Interessierte diese Planunterlagen auch in den Stadtverwaltungen von Perleberg, Wittstock-Dosse, Neuruppin, Rheinsberg und Wittenberge sowie in den Ämtern und Gemeindeverwaltungen Karstädt, Lenzen-Elbtalaue, Heiligengrabe, Bad Wilsnack/Weisen, Plattenburg und Gumtow einsehen. Die DEGES weist darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Situation der Zugang zu den Verwaltungsgebäuden nur eingeschränkt möglich ist. Über die jeweiligen Zugangsregeln informieren die Verwaltungen in Amtsblättern, öffentlichen Bekanntmachungen sowie auf ihren Webseiten.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite zum Lückenschluss Magdeburg – Wittenberge – Schwerin.


Dialog – Die DEGES in Brandenburg

Wir halten Sie auf dem Laufenden:

  • Auf der Projektwebseite unter deges.de/projekte können Sie sich über den aktuellen Projektstand sowie über baubedingte Verkehrseinschränkungen informieren. Sie finden dort Hintergrundinformationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
  • Zu allen Projekten der DEGES in Brandenburg berichtet der Informationsdienst VERKEHRSPROJEKTE AKTUELL. Sie können den Informationsdienst abonnieren unter deges.de/newsletter/.
  • Wir informieren die Anwohnerinnen und Anwohner anlassbezogen über aktuelle Entwicklungen in den Projekten.
Stellen Sie uns Ihre Fragen:

  • Sie erreichen unser Bürgertelefon montags bis sonntags zwischen 8 und 20 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 5895 2479.
  • Auf Anfragen über das Kontaktformular auf der jeweiligen Unterseite zum Projekt reagieren wir in der Regel innerhalb eines Arbeitstages. Sie können uns auch gerne eine E-Mail schicken an: info@deges.de.
  • Unterstützen Sie uns und teilen Sie uns mit, welche Themen und Fragen für Sie von besonderem Interesse sind. Ihre Rückmeldungen und Hinweise fließen in die Projektkommunikation ein.

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