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Neubau Fehmarnbeltquerung In Bau

Neubau eines Fehmarnbelt-Tunnels als feste Querung zwischen der deutschen Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland

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Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: ca. 18 km
  • Bau eines kombinierten Eisenbahn- und Straßentunnels
  • Kooperation mit der dänischen Projektgesellschaft Femern A/S, die das Projekt federführend plant und baut

Projektbeschreibung

Der von den Parlamenten Deutschlands und Dänemarks ratifizierte Staatsvertrag aus dem Jahr 2008 bildet die Grundlage des Projekts, das eine feste Fehmarnbeltquerung zwischen der deutschen Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland schafft. Der Fehmarnbelttunnel wird rund 18 Kilometer lang sein, aus einer vierstreifigen Autobahn sowie einer zweigleisigen, elektrifizierten Bahnstrecke bestehen und als Absenktunnel auf dem Meeresboden verlaufen. Von 2029 an wird die Fahrt durch den 18 Kilometer langen Tunnel nur noch sieben Minuten mit dem Zug und zehn Minuten mit dem Auto dauern.

Das Königreich Dänemark ist für die Planung, den Bau, die Finanzierung und den Betrieb der festen Fehmarnbeltquerung sowie den Ausbau der dänischen Anbindung zuständig. Die Projektgesellschaft Femern A/S hat bereits im Herbst 2019 mit den ersten Bauarbeiten auf dänischem Festland begonnen. Das dänische Parlament hatte zuvor für diesen Schritt grünes Licht gegeben. Die DEGES unterstützt beim Bau der beiden Tunnelröhren für den Autoverkehr auf deutschem Staatsgebiet, der deutsche Spatenstich erfolgte im Herbst 2021 auf der Tunnelbaustelle in Puttgarden.

Zu diesem Anlass kamen am 29. November 2021 Politiker, Vorhabenträger und Weggefährten des Projekts auf der Tunnelbaustelle bei Puttgarden zusammen. Weitere Information sowie Videos zum Bau des Fehmarnbelttunnels finden Sie auf der Seite der Projektgesellschaft Femern A/S.

Planungsausblick

Vollziehbares Baurecht in Deutschland

Baustart in Deutschland

Absenkung erster Tunnelelemente

Fertigstellung

Ziel ist es, dass mit der geplanten Eröffnung des Fehmarnbelttunnels im Jahr 2029 auch der Ausbau der B 207 abgeschlossen sowie die neue Fehmarnsundquerung in Betrieb ist.

Sie fragen – die DEGES antwortet

Nachfolgend beantworten wir Fragen, die uns im Projektzusammenhang häufig gestellt werden. Wenn Sie eine Frage haben, die hier noch nicht beantwortet wurde, kontaktieren Sie uns gern über das Kontaktformular auf der Unterseite Dialog.

Allgemeine Fragen und Antworten

Wer ist am Bau der Festen Fehmarnbeltquerung beteiligt?

Mit Planung, Bau und Betrieb des Fehmarnbelt-Tunnels ist die dänische Projektgesellschaft Femern A/S beauftragt. Die DEGES vertritt den Vorhabenträger für den deutschen Straßenteil des Tunnels und stellt sicher, dass für den Straßenteil auf deutschem Staatsgebiet die entsprechenden Gesetze und Richtlinien eingehalten werden. Die DEGES kooperiert entsprechend mit Femern A/S. Sollten Sie Fragen zum eigentlichen Bauvorhaben der Fehmarnbeltquerung haben, wenden Sie sich bitte an Femern A/S.

Wann ist die Eröffnung der Festen Fehmarnbeltquerung geplant?

Die Inbetriebnahme der Festen Fehmarnbeltquerung ist für 2029 geplant.

Wie hoch sind die Kosten der Festen Fehmarnbeltquerung und wie viel zahlt Deutschland?

Die Kosten werden bei ca. 7,1 Milliarden Euro liegen (Preisstand 2015). Die Kosten trägt Dänemark mit Unterstützung der EU allein. Deutschland ist für die Finanzierung der Hinterlandanbindung (Ausbau B207 sowie Bahnstrecke) zuständig.

Warum baut und finanziert das Königreich Dänemark den Fehmarnbelttunnel allein?

Im September 2008 unterzeichneten das Königreich Dänemark und die Bundesrepublik Deutschland einen Staatsvertrag über eine Feste Fehmarnbeltquerung. Mit dem Staatsvertrag wurde festgelegt, dass Dänemark die Feste Querung errichten, betreiben und die Kosten dafür tragen wird. Dies bedeutet im Gegenzug, dass Dänemark zur Refinanzierung des Projekts die später anfallenden Mautgebühren erhalten wird.

Ist der Bau des Tunnels, quer durch den Fehmarnbelt mit seinem sensiblen Ökosystem, vor dem Hintergrund des Klimawandels überhaupt zeitgemäß?

Beim Bau des Tunnels wird Rücksicht auf die Natur und die Umwelt genommen. Die Einhaltung der Umweltauflagen hat die höchste Priorität für Femern A/S. Weitere Informationen zum Bau des Tunnels unter Berücksichtigung der Umwelt, finden Sie auf der Website von Femern A/S.

 

 

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Pressekontakt

Ulf Evert

Ulf Evert

Projekte Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen

Telefon: 040 182104-114

E-Mail: presse@deges.de