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B 87n: Ortsumgehung Lübben In Planung

Neubau einer Bundesstraße

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Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: ca. 11,3 km

Hinweis

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Projektbeschreibung

Die DEGES plant im Auftrag des Bundes und des Landes Brandenburg die Ortsumgehung der Bundesstraße B 87 in Lübben. Diese soll zu einer wesentlichen Entlastung der im Spreewald gelegenen Stadt Lübben (Kreisstadt des Landkreises Dahme-Spreewald) vom Durchgangsverkehr führen, ebenso zur Verbesserung der überregionalen und regionalen Erreichbarkeit durch Fahrzeitverkürzung sowie der Anbindung der B 87 an die A 13. Der Spreewald ist eine Kulturlandschaft und ein Tourismusschwerpunkt im Südosten von Brandenburg. Die Maßnahme ist im Bedarfsplan für Bundesstraßen (BPL) in der Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ mit besonderem naturschutzfachlichem Planungsauftrag eingeordnet.

Vorteile für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer

  • Entlastung Lübben vom Durchgangsverkehr
  • Verbesserung der überregionalen und regionalen Erreichbarkeit durch Fahrzeitverkürzung

Projektstand

Das Raumordnungsverfahren mit der landesplanerischen Beurteilung der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung vom 20. Februar 2003 ist abgeschlossen. Die Linienbestätigung der Variante 2/1n erfolgte nach Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich eingeführten Anforderungen der EU bezüglich „Natura 2000“ und des Landesentwicklungsplanes (LEP BB) 2009 durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) mit Datum 10. Februar 2012.

Am 9. Januar 2012 wurde die DEGES vom Land Brandenburg mit der weiteren Planung, der Betreuung des Planfeststellungsverfahrens, der Durchführung des Grunderwerbs sowie der Baudurchführung für die B 87n OU Lübben beauftragt. Die Planung wird von einem Arbeitskreis aus Vertretern der Bürger, Trägern öffentlicher Belange (TöB)  und Naturschutzverbänden unter Führung des MIL begleitet. Die DEGES übergab im März 2017 den RE-Entwurf an das Land. Im April wurde er von dort an das Bundesverkehrsministerium weitergeleitet zur Erteilung des Gesehenvermerks. Dieser wurde im September 2017 erteilt.

Auf Grundlage des neuen Landesentwicklungsplanes Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg beauftragte das MIL im September 2018 die DEGES mit der Umsetzung einer geänderten Linienführung im Südabschnitt der Ortsumgehung, beginnend mit Leistungsphase 3. Der Grobentwurf für die neue Variante wurde seitens der DEGES fertiggestellt und über das Land im November 2020 an das Bundesverkehrsministerium weitergegeben.

Überblickskarte zum Bauvorhaben
Variante 1 ersetzt die ehemals favorisierte Variante 2

Ausblick

Die DEGES erarbeitet derzeit Entwurfsunterlagen für die geänderte Trassenvariante als Grundlage für das anschließende Planfeststellungsverfahren. Diese sollen im ersten Halbjahr 2022 zur Erteilung des Gesehenvermerks vorgelegt werden.

 

Arbeitskreis

Die konstituierende Sitzung des projektbegleitenden Arbeitskreises zum Neubauvorhaben „B 87n Ortsumfahrung Lübben“ fand am 9. März 2012 statt. Der Arbeitskreis setzt sich aus Vertretern der Bürger, des Landkreises, der Städte und Gemeinden, der regionalen Wirtschafts- und Umweltverbände sowie des Tourismus und der Umweltverwaltung zusammen. In den Sitzungen werden die Perspektiven der verschiedenen Akteure sichtbar. So besteht die Chance, Konfliktmuster zu durchbrechen und kreative Lösungen im Sinne der Projektrealisierung mit hoher Akzeptanz in der Region zu schaffen. Durch frühzeitige Einbeziehung der Vertreter wichtiger Anspruchsgruppen der Region sorgt die DEGES für Transparenz im Planungsprozess und informiert direkt über den aktuellen Planungsstand. Unter Downloads finden Sie die Protokolle und Präsentationen der Arbeitskreissitzungen.

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