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A 1: Neubau der Parkplatz- und WC-Anlage Grafschaft Mark In Planung

Mehr Lkw-Stellplätze für mehr Verkehrssicherheit

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Daten und Fakten

  • Gesamtanzahl Lkw-Stellplätze: 50

Projektbeschreibung

Die DEGES plant und realisiert an der A 1 in Fahrtrichtung Köln auf dem im Bundesverkehrswegeplan 2030 festgelegten Streckenabschnitt zwischen der Tank- und Rastanlage Lichtendorf Nord und dem Kamener Kreuz einen Parkplatz mit WC. Durch den Bau sollen 50 Lkw-Stellflächen und etwa 20-30 Pkw-Stellflächen errichtet werden.

Derzeit wird geprüft, welcher Standort für den Bau am geeignetsten ist. Die Standortvoruntersuchung erfolgt nach den Vorgaben der vom Bundesverkehrsministerium verbindlich festgelegten „Empfehlung für Rastanlagen an Straßen“ (ERS 2011 R2). Es wird geprüft, inwieweit entlang eines betrachteten Streckenabschnittes vorhandene und potenzielle Flächen für Rastanlagen die funktionalen, verkehrlichen, umweltbezogenen und wirtschaftlichen Anforderungen der ERS 2011 R2 erfüllen. Diese Flächen werden als Standortvarianten dargestellt. Jede einzelne Standortvariante wird analysiert und die Varianten werden verglichen. So wird eine Vorzugsvariante ermittelt.

Die Autobahn A 1 zwischen dem Raum Köln und dem Kamener Kreuz verbindet das östliche Ruhrgebiet mit Köln und ist eng mit dem übrigen Fernstraßennetz verknüpft. Das Verkehrsaufkommen auf der so genannten „Ruhrtangente“ ist entsprechend hoch. Dies wirkt sich auch auf die Parkplätze entlang der Strecke aus. Diese sind aufgrund des hohen Fernverkehrsaufkommens und der großen Abstände zwischen den Rastanlagen in diesem Streckenbereich überlastet. Eine bundesweite Erhebung der Bundesanstalt für Straßenwesen im Jahr 2008 hat auf dem Streckenabschnitt der Autobahn A 1 zwischen dem Westhofener Kreuz und dem Kamener Kreuz einen Mangel an Lkw-Stellplätzen festgestellt.

Stellplätze werden dringend benötigt

Der Personen- und Güterverkehr auf den Autobahnen im gesamten Bundesgebiet nimmt seit vielen Jahren kontinuierlich zu. Viele Rastanlagen an Autobahnen sind überlastet und benötigen mehr Kapazität, vor allem für den Schwerverkehr.

Übersichtskarte aller NRW-Rastplatz-Projekte

Die DEGES plant und realisiert den Ausbau von vier bestehenden Tank- und Rastanlagen (T&R). Zudem werden vier Parkplatz-mit-WC-Anlagen (PWC) erweitert und sechs PWC-Anlagen komplett neu gebaut. Der Aus- und Neubau dieser 14 Anlagen soll 615 neue Lastkraftwagen-Stellplätze und rund 600 neue Personenkraftwagen-Stellplätze schaffen.
Sieben Anlagen befinden sich an der Autobahn A 3. An der Autobahn A 1 werden insgesamt fünf Tank & Rast- sowie Parkplatz-mit-WC-Anlagen aus- oder neugebaut, an der Autobahn A 43 zwei weitere Anlagen. Die Standorte sind in der Karte verzeichnet. Als erste der 14 Anlagen wurde die PWC-Anlage Kucksiepen (Ost) an der A 1 ausgebaut.

Lkw-Anteil steigt

Deutschland liegt durch die EU-Osterweiterung nun im Zentrum Europas und dadurch findet der innereuropäische Güterverkehr zwischen Frankreich, den Niederlanden, den Beneluxländern und Osteuropa auf unseren Straßen und Autobahnen statt. Dadurch hat sich der Güterverkehr in Deutschland zwischen 1990 und 2015 um 23 Prozent erhöht. Bis 2025 wird er um weitere 38 Prozent ansteigen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Lieferzeiten sowohl in der Wirtschaft (Just-in-Time) als auch bei privaten Lieferungen (Same-Day-Delivery, Morning Express). An allen deutschen Autobahnen fehlen Stellplätze für Lastkraftwagen.

Anteil Güter an Lkw Transporten

In Nordrhein-Westfalen gab es mit Stand August 2017 insgesamt 6.345 ausgewiesene Lkw-Parkstände auf Rastanlagen, 449 neue Lkw-Parkstände befanden sich in Bau und 489 neue Lkw-Parkstände sollen im Laufe des Jahres 2017 zusätzlich in Bau gehen. Diese Anstrengungen reichen bei weitem nicht aus. Wenn nicht alles für eine Beschleunigung beim Neubau und Ausbau getan wird, verliert Nordrhein-Westfalen aufgrund des rasant ansteigenden Güterverkehrs und der Ruhezeitenreglungen den Anschluss an die wirtschaftliche Entwicklung.

Vorteile durch den Neu- und Ausbau von Rastplätzen

Sehr viele Menschen im ganzen Land profitieren vom Wirtschaftswachstum und der Entwicklung von Nordrhein-Westfalen zum führenden Logistikstandort. Die Lkw-Fahrer, die unsere Waren pünktlich und sicher an ihren Bestimmungsort befördern, leisten dafür einen wichtigen Beitrag. Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten und die fehlenden Stellplätze verursachen bei den Lkw-Fahrern Stress und führen mitunter am Ende der Fahrt zu verkehrswidrigem Verhalten. Zusätzliche Parkflächen ermöglichen Lkw-Fahrern ein korrektes Einhalten der Lenk- und Ruhezeiten. Verkehrsgefährdungen durch Übermüdung und Stress werden abnehmen. Das ordnungswidrige Abstellen von Lkw auf Pkw-Parkständen wird abnehmen. Dies schafft einen Mehrwert für alle Verkehrsteilnehmer.

Konsequenzen von Stellplatzmangel

Langes Suchen nach Parkflächen bedeutet außerdem Zeitverlust und wirtschaftliche Einbußen für Speditionsunternehmen, Hersteller und Empfänger der transportierten Güter sowie ganze Wertschöpfungsketten. Der Verkehr in der Umgebung der Autobahnen wird in geringerem Ausmaß durch das Parken und Rangieren von Lkw abseits der Autobahn beeinträchtigt. Dies wird auch umliegende Ortschaften und ihre Anwohner spürbar entlasten und die Verkehrssicherheit erhöhen.

Bürgertelefon

Sie haben Fragen zu einem unserer Projekte? Dann rufen Sie gerne an. Sie erreichen unser Bürgertelefon montags bis sonntags zwischen 8 und 20 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 5895 2479.

Informationsdienst „Verkehrsprojekte aktuell“

Unser Informationsdienst „Verkehrsprojekte aktuell“ informiert regelmäßig über den aktuellen Stand der DEGES-Bauvorhaben in Nordrhein-Westfalen. Damit bleiben Sie auf dem Laufenden zu Planung, Umsetzung und Fertigstellung der Verkehrsprojekte. Hier können Sie sich die bisherigen Ausgaben anschauen und sich anmelden.

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Im Video wird anschaulich gezeigt, dass die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nur gewährleistet werden kann, wenn auf deutschen Autobahnen ausreichend und gut ausgestattete Rastanlagen für den Lkw-Verkehr vorhanden sind. Nur so erreichen alle Waren und Lieferungen für Wirtschaft und Privathaushalte auch morgen schnell, sicher und zuverlässig ihr Ziel!

Flyer

Pressekontakt

Simone Döll

Simone Döll

Kommunikation
Projekte Nordrhein-Westfalen
Rastanlagen

Telefon: 0211 913491-44

E-Mail: presse@deges.de