Projektbeschreibung

Die DEGES plant und koordiniert im Auftrag des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen den sechsspurigen Ausbau der Bundesstraße B1 zur Autobahn A 40 zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna. Die Gesamtlänge des Ausbaus beträgt rund 9,5 Kilometer. Insgesamt befinden sich 13 Bauwerke entlang des Abschnitts. Hierbei handelt es sich größtenteils um Brückenbauwerke, die saniert, verbreitert oder komplett ersetzt werden müssen.

Die Bundesstraße B 1 ist Teil einer historisch gewachsenen Verkehrsader. Diese wurde im Laufe der Jahre immer wieder den veränderten Bedingungen angepasst. Für den Individualverkehr in Ost-West-Richtung ist die A 40 die zentrale Hauptverkehrsader im Ballungsraum Ruhrgebiet (auch als Ruhrschnellweg bezeichnet). Durch ihre Lage ist sie für den Verkehr zwischen den Städten des Ruhrgebietes und teilweise auch innerhalb der Ruhrgebietszentren von großer Bedeutung.

Für die wachsende Metropolregion Dortmund verbessert der Ausbau des Abschnitts zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna den Verkehrsfluss.

Für 2025 wird für den Abschnitt ein Verkehrsaufkommen über 100.000 Fahrzeuge pro Tag prognostiziert. Die vorhandene vierspurige Straße genügt den künftigen Verkehrsanforderungen nicht mehr und muss zur Gewährleistung des Verkehrsflusses und der Verkehrssicherheit ausgebaut werden. Im sogenannten Bedarfsplan 2030 ist das Vorhaben mit der höchsten Priorität bewertet worden.

Insgesamt sind der Ausbau von vier auf sechs Fahrstreifen sowie der Bau von Standstreifen vorgesehen. Der Ausbau erfolgt im Wesentlichen unter Nutzung der vorhandenen Trasse. Im Detail wird für die Ausbaustrecke im Teilabschnitt von der Marsbruchstraße bis etwas östlich der Emschertalstraße ein leicht nach Norden ausgerichteter Ausbau erfolgen ebenso wie für den Bereich im Umfeld der Nordstraße. Durch diese Trassenführung können Konflikte mit der südlich angrenzenden Wohnbebauung vermieden werden. Für die anderen Abschnitte ist zur Minderung der Eingriffe in die angrenzenden Umweltbereiche beziehungsweise zum geradlinigen Anschluss an die Nachbarabschnitte ein symmetrischer Ausbau geplant.

Die Grafik zeigt die Ausbaustrecke und alle Bauwerke (für Großansicht bitte klicken).

Übersichtskarte Ausbau der B1 zur A 40

Vorteile für Metropolregion Dortmund

Entlastung von den derzeitigen Verkehrseinschränkungen, wie Staus oder Teilsperrungen

  • bessere Erreichbarkeit der überregionalen Straßen, wie den Autobahnen A 1 und A 2
  • spürbare Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner von Abgas- und Lärmimmissionen durch moderne Lärmschutzmaßnahmen und weniger Staubildung

Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

  • bessere Vernetzung des Wirtschaftsstandortes Dortmund in der Region
  • verkürzte Fahrzeiten für Berufspendler und Wirtschaftsverkehre
  • Aufwertung der Region, die sich durch ihre zentrale Lage und den schnellen Anschluss an das Ruhrgebiet auszeichnet