Projektbeschreibung

Die DEGES plant und koordiniert im Auftrag des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen den Ausbau der Bundesstraße B 236 zwischen der Anschlussstelle Schwerte zur Autobahn A 1 und der Dortmunder Stadtgrenze. Die Bundesstraße wird auf vier Fahrstreifen ausgebaut. Auf einer Länge von 1,7 Kilometern soll in jeder Fahrtrichtung eine Fahrbahn mit zwei Fahrstreifen entstehen. Zusätzlich soll die Fußgängerbrücke über die B 236 in Höhe des Ausflugslokals Freischütz neu gebaut werden.

Die B 236 ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im östlichen Ruhrgebiet und gleichzeitig Zubringer zu den Autobahnen A 1 und A 2. Für einen besseren Verkehrsfluss ist der Ausbau des Abschnitts zwischen der Anschlussstelle zur Autobahn A 1 und der Stadtgrenze zu Dortmund ein wichtiger Schritt.

Durch den vierspurigen Ausbau wird eine durchgehend befahrbare Gesamtstrecke geschaffen, Verkehrsbehinderungen minimiert und die Fahrzeiten für Berufspendler und Wirtschaftsverkehre verkürzen sich. Dadurch wird die Region, die sich durch ihre zentrale Lage und den schnellen Anschluss an das Ruhrgebiet über die Autobahnen A 1 und A 2 auszeichnet, weiter aufgewertet. Zwei durchgängige Fahrspuren in beide Richtungen optimieren den Verkehrsfluss in den Schwerter Wald, einem der meistbesuchten Naherholungsgebiete im Ruhrgebiet. Spaziergänger und Wanderer profitieren von der neuen Fußgängerbrücke. Da die Spannweite der bestehenden Brücke für eine vierspurige Verkehrsführung nicht ausreicht, ist ein Neubau erforderlich. Durch neue Rampen auf beiden Seiten wird die neue Fußgängerbrücke barrierefrei nutzbar sein (Barrierefreies Bauen nach DIN 18024).

Vorteile für Anwohner und Verkehrsteilnehmer:

  • weniger Verkehrsbehinderungen, wie Stau oder stockender Verkehr
  • bessere Erreichbarkeit der überregionalen Straßen, wie den Autobahnen A 1 und A 2
  • verkürzte Fahrzeiten für Berufspendler und Wirtschaftsverkehre zwischen Dortmund und der Autobahn A 1
  • bessere Vernetzung der Wirtschaftsstandorte in der Region
  • verkürzte Fahrzeiten in den Schwerter Wald, einem der meistbesuchten Naherholungsgebiete im Ruhrgebiet
  • spürbare Entlastung der Schwerter Anwohnerinnen und Anwohner von Abgas- und Lärmimmissionen durch moderne Lärmschutzmaßnahmen und weniger Staubildung
  • Aufwertung der Region, die sich durch ihre zentrale Lage und den schnellen Anschluss an das Ruhrgebiet auszeichnet
  • verbesserte Wegführung für Radfahrer und Wanderer und ausgebaute Radwege