Projektbeschreibung

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der A 23 kommt es täglich in den Spitzenstunden zu Staus. Insbesondere an den Anschlussstellen (AS) treten Rückstaus auf, deren Folge Unfallschwerpunkte an den Knotenpunkten mit dem untergeordneten Straßennetz sind. Neben den allgemeinen Behinderungen in der Morgenspitze von 6 bis 8 Uhr in Fahrtrichtung Hamburg an den AS Tornesch, Pinneberg-Mitte und -Süd sowie an der AS Halstenbek-Krupunder kommt es generell in der Hauptverkehrszeit an den AS Pinneberg-Nord und -Süd wegen Leistungsfähigkeitsdefiziten beim Linkseinbiegen in das nachgeordnete Straßennetz zu Beeinträchtigungen. Dabei ist die enge Anschlussstellendichte in Pinneberg als besondere Charakteristik hervorzuheben.

Um eine erste Abhilfe der Rückstauungen auf die Autobahn zu schaffen, sind verlängerte Ausfädelungsstreifen und Verflechtungsstreifen zwischen den Anschlussstellen umgesetzt worden. Diese Maßnahmen sind zur Sicherstellung eines flüssigen und geregelten Verkehrsabflusses und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit jedoch nicht ausreichend. Eine durchgängig sechsstreifige Hauptfahrbahn ist somit für die Herstellung der ausreichenden Verkehrsqualität notwendig.