icon-arrow-right

B 172n: Ortsumgehung Pirna In Bau

Neubau der Südumfahrung Pirna

Visualisierung Gottleubatalbrücke
Visualisierung Gottleubatalbrücke

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: 3,8 km
  • Gesamtkosten: ca. 97 Mio. € (gemäß Bundesverkehrswegeplan)

Aktueller Hinweis

Die nächste Bürgersprechstunde zur Ortsumgehung Pirna (im Baubüro, Zehistaer Straße 61 in Pirna) wird voraussichtlich am 26. August um 17 Uhr stattfinden.

Karte

Bitte aktivieren Sie die externen Medien-Cookies, um diesen dynamischen Medieninhalt anzuzeigen.

Cookie-Einstellungen öffnen

Projektbeschreibung

Die B 172 von Dresden nach Bad Schandau ist eine verkehrlich und wirtschaftlich wichtige Verbindung von der Landeshauptstadt Dresden zum Wirtschaftsraum Sächsische Schweiz. Die Bundesstraße erfüllt zudem eine wichtige Funktion für den Tourismus und den Grenzverkehr zu Tschechien.

Dieser überregionale Verkehr wird durch einen bedeutenden Quell-, Ziel- und Binnenverkehr der Kreisstadt Pirna überlagert, sodass die Leistungsfähigkeit der B 172 nahezu ständig überschritten wird. Die Belastungen durch Lärm und Schadstoffe infolge permanenter Staus sind aufgrund der gegenwärtigen Trassenführung (sieben Prozent Steigung im Innenstadtbereich) erheblich.

Zur spürbaren Entlastung der Verkehrssituation ist deshalb der Bau der neuen Südumfahrung Pirna geplant. Weitere Infos zum Projekt hat die DEGES in einer Broschüre anlässlich des Baubeginns im August 2017 zusammengestellt.

Was wird wann gebaut?

Verkehrsfreigabe

Baulos 5

Landschaftsbau

Baulos 4

Straßenmarkierung, Beschilderung, Schutzeinrichtungen

Baulos 3

ca. zwei Kilometer Streckenbau mit Anschluss an den Autobahnzubringer, Neubau der Brückenbauwerke 01 (Anschluss BAB-Zubringer), 02 (Wirtschaftsweg) und 03 (Fledermausdurchlass), Bau der Lärmschutzwände und Fledermaus‐Schutzeinrichtungen

Baulos 2

Neubau des Tunnelbauwerks 06 (Scheiteltunnel Kohlberg) einschließlich der Tunnelausstattung

Baulos 1

Neubau des Brückenbauwerks 07 (Gottleubatalbrücke) und ca. 1,8 Kilometer Streckenbau mit Anschluss an den Sonnenstein (B 172)

Baulos 0

Anpassung der S 173 Zehistaer Straße (mit Kreisverkehr), Neubau der Bauwerke 04, 05 und 19 (Stützwand am Hundesportplatz)

Vorbereitende Maßnahmen

Kampfmittelsondierung Bauwerke 04 (Brücke über die Seidewitz) und 05 (Brücke über die Zehistaer Straße), Umverlegung Leitungen in der S 173 Zehistaer Straße (ab Mai 2017)

Pressebereich

Weitere Informationen finden Sie im Pressebereich dieses Projekts.

Zum Pressebereich

Projektstand

Der Planfeststellungsbeschluss wurde am 20. November 2015 erlassen und erlangte am 3. März 2016 Bestandskraft.

Nach der Baufreigabe seitens des Bundes im September 2016 wurden die ersten bauvorbereitenden Maßnahmen umgesetzt. Diese betreffen in erster Linie den Natur- und Umweltschutz. So wurden Leitstrukturen für Fledermäuse in Form von Baumreihen und Gehölzpflanzungen angelegt. Südlich des Kohlbergs wurde eine rund 16,2 Hektar große Offen-/Halboffenlandschaft geschaffen, die als Ausweichhabitat für Brutvögel dient. Innerhalb dieser Fläche wird ein Kleingewässer angelegt.

Baumfällungen und vorbereitende Arbeiten erfolgten darüber hinaus im Bereich der Bauwerke 04 (Brücke über die Seidewitz) und 05 (Brücke über die Zehistaer Straße). Die Bauvergabe für die zwei vorgezogenen Brückenbauwerke erfolgte am 16. Mai 2017. Der feierliche erste Spatenstich fand am 3. August 2017 statt.

Am 5. Dezember 2018 startete der Bau der Gottleubatalbrücke. Die neue Brücke quert mit 916 Meter Länge und in einer Höhe von bis zu 70 Meter das Gottleubatal. Sie befindet sich zwischen dem westlich gelegenen Kohlberg und dem östlichen bewaldeten Talhang, der sogenannten Viehleite.

Der neue Kreisverkehr unter der Brücke über die Zehistaer Straße konnte am 21. Dezember 2018 vorfristig freigegeben werden.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Baustand im März 2020 (© René Legrand)

Anbindung der Südumfahrung

Die umzusetzenden Anbindungen der Südumfahrung Pirna an das bestehende Straßennetz sind durch den Planfeststellungsbeschluss verbindlich vorgegeben.

An der Anbindung zum Autobahnzubringer entsteht ein kreuzungsfreier Knotenpunkt. Die Südumfahrung wird mittels Rampe an den Autobahnzubringer angebunden.

Im Bereich Sonnenstein ist ein Knotenpunkt mit Lichtsignalanlage geplant. Als Grundlage für die Entscheidungsfindung wurden verschiedene Knotenpunktformen (z. B. Ampelkreuzung und Kreisverkehr) planerisch untersucht und nach den Kriterien Verkehrssicherheit, Flächeninanspruchnahme, Auswirkungen auf Umwelt und Wirtschaftlichkeit bewertet.

Eine der Grundlagen im Verlauf der Entscheidungsfindung war eine umfassende verkehrsplanerische Untersuchung, die unter anderem auch die Verkehrsqualität der untersuchten Knotenpunktformen zum Inhalt hatte. Dabei wurden unter Würdigung der prognostizierten Verkehrsströme zu unterschiedlichen Wochentagen und Tageszeiten die Wartezeiten der Fahrzeuge in jeder Richtung ermittelt und vergleichend bewertet. Im Ergebnis stellt die geplante Knotenpunktform mit Lichtsignalregelung eine gute Verkehrsqualität sicher.

Ein Kreisverkehr kam aus mehreren Gründen nicht in Frage. Kreisverkehre werden vorrangig dann eingesetzt, wenn gleichrangige Straßen zu verknüpfen sind. Der abbiegende Verkehr zum Sonnenstein ist deutlich schwächer als der in Richtung Königstein. Mit der Anordnung der Lichtsignalanlage wird der Verkehrsstrom der B 172 vorrangig geführt. Nicht zuletzt hätte der Kreisverkehr mit seinem größeren Flächenbedarf zu einem stärkeren Eingriff in den angrenzenden Obstbaumbetrieb geführt. Dessen wirtschaftlichen Belange waren bei der Wahl der Knotenpunktform zu berücksichtigen.

Nach Abwägung aller Faktoren hat die Planfeststellungsbehörde den Knotenpunkt mit Lichtsignalanlage bestätigt.

Anwohnerinformationen

An dieser Stelle finden Sie unsere Anwohnerinformationen zum Baufortschritt.

Kontaktformular

Gerne können Sie mit uns zu allen Fragen in Kontakt treten. Bitte nutzen Sie dazu das folgende Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Mitteilung!

Infobroschüre

Visualisierung

Die folgenden Visualisierungen geben einen ersten Eindruck von der künftigen Ortsumgehung:

Pressekontakt

Kontakt

DEGES-Pressestelle

Kontaktieren Sie uns direkt oder finden Sie weitere Informationen auf der Presseseite.

Telefon: 030 20243-352

E-Mail: presse@deges.de

Pressemitteilungen