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A 100: Ersatzneubau der Westendbrücke In Planung

Berlins Infrastruktur fit für die Zukunft machen

Aufnahme der Westendbrücke

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge Westendbrücke: 243 m
  • Verkehrsbelastung 2014: rund 90.000 Kfz/24 h
  • Besondere Herausforderung: Bauen unter Verkehr

Hinweis

Vielen Dank an die über 110 Teilnehmer:innen unserer digitalen Informationsveranstaltung am 3. Juni 2021 zum Ersatzneubau der Westendbrücke.

Die Präsentation als PDF sowie einen Mitschnitt der Veranstaltung gibt es auf der Unterseite Informationsveranstaltung.

Karte

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Projektbeschreibung

Die 243 Meter lange Westendbrücke befindet sich auf dem Abschnitt der Autobahn A 100 in nördlicher Fahrtrichtung zwischen den Anschlussstellen Kaiserdamm und Spandauer Damm. Das Spannbeton-Bauwerk mit großer Stützweite wurde 1963 erbaut und muss seit vielen Jahren eine deutlich höhere Verkehrsbelastung aushalten, als bei ihrer Errichtung geplant wurde. Diesem Umstand ist es geschuldet, dass die Lebensdauer der Westendbrücke erreicht ist und die DEGES von der Autobahn GmbH des Bundes mit der Planung und Realisierung eines Ersatzneubaus beauftragt wurde.

Lagekarte mit Erläuterung Westendbrücke

Die Planung und Realisierung des Ersatzneubaus der Westendbrücke ist ein komplexes Projekt. Die Brücke liegt an einem komplexen Verkehrsknoten im innerstädtischen Bereich von Berlin und sie überspannt Fern- sowie S-Bahnstrecken. Die DEGES wendet die innovative Planungsmethode BIM an. Diese macht anhand von detaillierten und disziplinübergreifenden 3D–Modellen die Komplexität des Projekts und die zu berücksichtigenden Schnittstellen besser sichtbar, verhindert Kollisionen und ermöglicht eine effizientere Gestaltung der Bauausführung.

Zeitplan

Fertigstellung des Ersatzneubaus

Beginn der ersten Bauarbeiten

Beginn des Planfeststellungsverfahrens

Erarbeitung der Entwurfsplanung

Abschluss der Vorplanung

inklusive Variantenvergleich

Erhöhung des Sicherheitsniveaus

durch Einbau einer Stahlkonstruktion inkl. Einrichtung von Dauermesseinrichtungen

Erstellung einer Machbarkeitsstudie

für den Ersatzneubau

Verkehrseinschränkende Maßnahmen

Fahrverbot für Schwertransporte,
Fahrstreifeneinziehung,
Geschwindigkeitsbeschränkung
auf 60 km/h, Lkw-Mindestabstand

Planung für den Ersatzneubau

Die DEGES ersetzt das überlastete Spannbeton-Bauwerk durch eine leistungsfähige Brücke nach modernen Standards. Der Ersatzneubau trägt zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. Dafür wird neben den drei durchgehenden Fahrstreifen in Fahrtrichtung Nord zusätzlich ein Verflechtungsstreifen angeordnet, der ein sicheres Einfädeln und Ausfädeln an den Anschlussstellen Kaiserdamm und Spandauer Damm ermöglicht. Die Anpassung der Verkehrsführung an die heute gültigen Standards ist die Voraussetzung dafür, dass das neue Brückenbauwerk genehmigungsfähig ist.

Der Ersatzneubau erfolgt unter fließendem Verkehr. Nur so kann gewährleistet werden, dass während der Bauzeit kein Verkehr in das Netz der umliegenden Stadtstraßen und damit in die Wohngebiete verdrängt wird. Hierzu ist es notwendig, vor dem eigentlichen Brückenneubau die westlich der Bahnstrecke liegende Trasse der A 100 in Fahrtrichtung Süd etwas nach Westen zu verschieben. Dafür ist ein Eingriff in den Friedhof Luisengemeinde II erforderlich. Dieser Eingriff wurde bereits mit der Friedhofsverwaltung, dem Kirchenrat und dem Land Berlin abgestimmt. Durch die Verschiebung der Trasse wird Platz geschaffen für den Ersatzneubau in neuer, leicht nach Süden verschobener Lage. Während des Brückenneubaus fließt der Verkehr in Fahrtrichtung Nord weiter über die bestehende Brücke. Nach Fertigstellung des Ersatzneubaus wird der Verkehr auf die neue Westendbrücke verlegt. Erst dann wird die alte Brücke abgerissen.

Weitere Informationen zur Planung und zum Dialog finden Sie im Flyer im Download-Bereich.

Bisherige Sicherheitsmaßnahmen

Um das Sicherheitsniveau der Brücke bis zur Errichtung des Ersatzneubaus zu erhöhen, wurden 2017 mehrere Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Dazu gehören unter anderem: Fahrverbot für Schwertransporte, Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h, Abstandsgebot für Lkw, Busse und Pkw mit Anhängern sowie eine Fahrbahneinrückung hin zum linken Fahrbahnrand. Zusätzlich wurden sieben Stahlkonstruktionen mit Messeinrichtungen im Bereich der vorhandenen Brückenpfeiler errichtet.

Koordinierte Instandsetzung

Die DEGES-Projekte an der Berliner Standtautobahn im Überblick

Die DEGES verantwortet die Erneuerung und Instandsetzung der Bundesautobahnen A 100 und A 111 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle (AS) Spandauer Damm über das Autobahndreieck Charlottenburg bis zur Landesgrenze Berlin/Brandenburg. Neben der Strecke, der Rudolf-Wissell-Brücke und der Westendbrücke werden weitere 39 Brücken-, 16 Tunnel- und Trogbauwerke, 95 Verkehrszeichenbrücken und Schranken, 105 Lärmschutz- und Stützwände und neun Bauwerke der Entwässerung saniert.

Für Berlin und Brandenburg hat dieser Abschnitt der Stadtautobahn zentrale Bedeutung. Als Zubringer zum Flughafen Tegel, als Fernverkehrsverbindung zu anderen Metropolen und als innerstädtische Anbindung für die Bezirke Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Spandau und Reinickendorf.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und des allgemeinen Zustandes sind Reparaturarbeiten mit Spursperrungen und -einengungen regelmäßige Realität. Daher muss der Abschnitt grundlegend erneuert werden. Dabei ist ein zentrales Ziel der DEGES, die verkehrlichen Einschränkungen durch die Bauarbeiten auf ein unvermeidbares Minimum zu reduzieren.

Fragen-Antworten-Katalog zum Ersatzneubau der Westendbrücke

Hier finden Sie ausgewählte Fragen der Anwohnerinnen und Anwohner sowie
die Antworten der DEGES zum Ersatzneubau der Westendbrücke.

Werden im Zuge des Ersatzneubaus Maßnahmen zum Lärmschutz umgesetzt?

Auf der neuen Westendbrücke soll ein lärmmindernder Straßenbelag zum Einsatz kommen. Dieser wird zu einer deutlich wahrnehmbaren Absenkung des Lärmpegels von mindestens 3 dB führen.

Im Zuge der Planung wurde darüber hinaus geprüft, inwieweit sich durch die veränderte Lage der Brücke weitere Veränderungen in der Lärmbelastung ergeben. Die Berechnungen kamen zu dem Ergebnis, dass es angesichts der hohen Hintergrundbelastung im Projektumfeld kaum zu Anhebungen oder Absenkungen der Lärmbelastung kommen wird.

Für die bereits heute vom Verkehrslärm betroffene Bebauung am Lerschpfad wurden verschiedene Varianten des aktiven Lärmschutzes geprüft. Ein aktiver Lärmschutz in Form von Lärmschutzwänden ist dort nur schwer umzusetzen, vor allem für die in den oberen Geschossen liegenden Wohnungen. Zusätzlich würden die Lärmschutzwände nur zu geringen Veränderungen beim Lautstärkepegel beitragen. Deshalb sollen nach aktuellem Planungsstand keine Lärmschutzwände errichtet werden. Die Vorhabenträgerin geht davon aus, dass es an einigen Gebäuden im Umfeld der Westendbrücke dem Grunde nach Anspruch auf passive Lärmschutzmaßnahmen geben wird, zu denen beispielsweise der Einbau von Lärmschutzfenstern gehört. Welche Gebäude dies sein werden, wird im Genehmigungsverfahren genau festgelegt.

Was passiert mit der Luftmessstation am Lerschpfad 17?

Die Luftmessstation befindet sich heute auf einer Fläche, die im Zuge der Bauarbeiten überbaut werden wird. Es ist daher vorgesehen, den Standort der Luftmessstation um mehrere Meter zu verschieben.

Die Belastung mit Luftschadstoffen, darunter Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub (PM10) durch den Ersatzneubau wird insgesamt zurückgehen. Ausschlag-gebend dafür ist unter anderem die Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Brücke und an den Abfahrten beziehungsweise Auffahrten.

Welche naturschutz- bzw. artenschutzfachlichen Untersuchungen sind geplant?

Im Zuge der Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens werden sämtliche für die Genehmigung des Vorhabens erforderlichen Gutachten erstellt. Zu diesen gehören unter anderem ein landschaftspflegerischer Begleitplan, ein Artenschutzfachbeitrag sowie faunistische Kartierungen. Der Untersuchungsrahmen der Fachgutachten orientiert sich an den mit den Fachbehörden vorabgestimmten Inhalten und einschlägigen Fachkonventionen. Natur- und artenschutzrechtliche Schutz- und Kompensationsmaßnahmen sind verbindlicher Gegenstand der Fachplanungen.

Ob darüber hinaus aufgrund einer festgestellten UVP-Pflicht ein UVP-Bericht nach § 16 UVPG angefertigt werden wird, ist nach jetzigem Planungsstand noch offen. Eine unbedingte Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (sogen. Regel-UVP) lässt sich für den Ersatzneubau der Westendbrücke in leicht veränderter Lage nicht ableiten. Die Planfeststellungsbehörde schätzt daher vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens auf Grundlage einer UVP-Vorprüfung ein, inwieweit das Vorhaben UVP-pflichtig ist.

Wie sieht der Eingriff in den Friedhof Luisengemeinde II aus? Müssen im Zuge des Eingriffs Bäume gefällt werden?

Die Planung für den Ersatzneubau der Westendbrücke sieht vor, dass im randlichen Bereich, parallel zur bestehenden Trasse der A 100 in Fahrtrichtung Süd, ein schmaler Streifen des Friedhofs überbaut werden wird. Dieser Streifen hat eine Fläche von circa 675 qm, was in etwa 1,5 bis zwei Prozent der Gesamtfläche des Friedhofs entspricht.

Von dem Eingriff betroffen ist ein Teil der bestehenden und geschützten Anlage mit Gräbern der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, in der 198 Opfer aus dem 1. und 2. Weltkrieg bestattet sind. Des Weiteren ist die Fällung von insgesamt dreizehn Bäumen erforderlich; vier Bäume innerhalb des Friedhofs und neun Bäume angrenzend.

Im Zuge der Planung wurden einvernehmliche Vorabstimmungen mit der Evangelischen Luisen-Kirchengemeinde, der zuständigen Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie mit dem Landesdenkmalamt durchgeführt. Die Vorhabenträgerin wird die vereinbarten Auflagen zur Umsiedlung der Opfergrabanlage auf dem Friedhof an eine geeignete andere Stelle, zur Errichtung einer Friedhofsmauer mit Infotafeln sowie zur Sanierung von denkmalgeschützten Erbbegräbnisstätten berücksichtigen und umsetzen.
Für den Verlust von Bäumen sieht die Planung auf dem Friedhofsgelände eine Ersatzpflanzung von zwanzig Bäumen vor. Der Umfang der Ersatzpflanzung bemisst sich an den Vorgaben der Berliner Baumschutzverordnung. Die Ausführung erfolgt nach einem abgestimmten Denkmalgutachten in enger Kooperation mit den zu beteiligenden Behörden und der Friedhofsgemeinde.

Wie werden die Überplanung des Friedhofs und der Verlust der dortigen Grünflächen kompensiert?

Für den Bereich des Friedhofs wurde in Abstimmung mit der Landesdenkmalamt ein gartendenkmalpflegerisches Gutachten angefertigt. Aus diesem ergaben sich eine Reihe von Auflagen, die im Zuge der Planung berücksichtigt werden. So werden unter anderem eine neue Friedhofsmauer mit Bepflanzung sowie die Anordnung von Informationstafeln zum Gartendenkmal geschaffen.
Für den Verlust von Bäumen sieht die Planung auf dem Friedhofsgelände eine Ersatzpflanzung von zwanzig Bäumen vor. Der Umfang der Ersatzpflanzung bemisst sich an den Vorgaben der Berliner Baumschutzverordnung. Die Ausführung erfolgt nach einem abgestimmten Denkmalgutachten in enger Kooperation mit den zu beteiligenden Behörden und der Friedhofsgemeinde.

Auf dem naheliegenden Luisen-Friedhof III besteht die Möglichkeit rund 200 weitere Bäume denkmalpflegerisch umzusetzen. Auch dies wird in die Planung von benachbarten Vorhaben (Ersatzneubau Rudolf-Wissell-Brücke) aufgenommen. Damit steht bereits ein den Fachkonventionen entsprechendes vorabgestimmtes Ausgleichs- und Kompensationskonzept hinter den Planungen.

Wird die Autobahnausfahrt Kaiserdamm (von der Knobelsdorffstraße in Richtung Norden) gesperrt sein?

Die Sperrung der Ausfahrt Kaiserdamm ist für die dritte Bauphase vorgesehen. Die dritte Bauphase wird voraussichtlich sechs Monate dauern.

Wird der Bahnverkehr (S-Bahn, Fernverkehr) von den Baumaßnahmen betroffen sein?

Die Vorhabenträgerin hat sich ausführlich mit der Deutschen Bahn abgestimmt. Für den S-Bahn-Verkehr wird es so genannte Wochenendsperrpausen geben. An den entsprechenden Wochenendenden, an denen Sperrpausen beim S-Bahn-Verkehr eingerichtet werden, wird es einen Ersatzverkehr sowohl in Richtung Messe als auch in Richtung Jungfernheide geben. Die Vorhabenträgerin geht da-von aus, dass bei der S-Bahn aufgrund der Bauarbeiten keine Vollsperrung über einen größeren Zeitraum erforderlich sein wird.
Im Bereich des Fernverkehrs hat sich die Vorhabenträgerin mit der Deutschen Bahn auf längere Sperrpausen geeinigt. Diese werden den Fernverkehr der deutschen Bahn jedoch nicht maßgeblich beeinträchtigen.

Wie lange sollen die ganzen Bauarbeiten dauern?

Die Vorhabenträgerin geht davon aus, dass je nach Dauer des Planfeststellungsverfahrens ein Baubeginn etwa Mitte des Jahres 2024 erfolgen kann. Eine Fertigstellung wäre dann bis Mitte des Jahres 2027 möglich.

Wie kann ausgeschlossen werden, dass es während der Bauarbeiten zu Ausweichverkehren in Wohngebieten kommen wird?

Mit der vorliegenden Planung kann sichergestellt werden, dass kein Verkehr in die Wohngebiete ausweichen muss. Der Verkehr wird über die gesamte Bauzeit weiter auf der Autobahn A 100 fließen können. Hierfür wird in Bauphase 1 vor dem eigentlichen Brückenneubau zunächst die westlich der Bahnstrecke liegende Trasse der A 100 in Fahrtrichtung Süd etwas nach Westen verschoben. Dadurch wird Platz geschaffen für die Errichtung der neuen Westendbrücke in veränderter Lage. Dies geschieht in Bauphase 2. Der Verkehr wird für die Dauer des Brückenneubaus weiter auf der bestehenden Brücke fließen. In Bauphase 3 wird der Verkehr auf die neue Brücke verlegt und die alte Brücke wird zurück gebaut. In dieser Phase laufen noch Arbeiten an den Rampen. In Bauphase 4 werden die restlichen Abbrucharbeiten an den Pfeilern und Widerlagern der alten Brücke umgesetzt und es wird die Fahrbahn in Fahrtrichtung Nord vor der neuen Brücke an die endgültige Lage der neuen Brücke angepasst.
Nach derzeitigem Planungsstand kann davon ausgegangen werden, dass durch die Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der Autobahn ein Verdrängungsverkehr ins nachgeordnete Netz vermieden werden kann. Die Kieze und Wohngebiete im Umfeld werden nicht durch vorhabenbedingte zusätzliche Verkehre belastet. Einen Aspekt, den die Planung nicht beeinflussen kann, ist das individuelle Verhalten der Autofahrerinnen und Autofahrer.

Welche Alternativen zur jetzigen Planung wurden für die Streckenführung in welchem Detaillierungsgrad untersucht?

Es wurde umfassend untersucht, wie die bestehende Brücke durch eine neue Brücke optimal ersetzt werden kann. Es wurden dreizehn mögliche Varianten und Untervarianten untersucht und bewertet. Zu diesen gehörten auch ein Ersatzneubau in gleicher Lage sowie ein Bau mit Hilfsbrücken.
Es zeigte sich, dass keine der anderen Varianten technisch sinnvoll umgesetzt werden könnte, ohne dass Vollsperrungen der Autobahn erforderlich wären. Eine Vollsperrung zu vermeiden war ein wichtiges Kriterium bei der Bewertung, da es dadurch zu einer Verdrängung des Verkehrs in die umliegenden Wohngebiete kommen würde. Dies soll unter allen Umständen vermieden werden, um die Bewohnerinnen und Bewohner im Umfeld der Brücke nicht zusätzlich mit Verkehr zu belasten.
Die Vorzugsvariante erreicht genau dieses Ziel: Durch den Ersatzneubau in veränderter Lage können auch während der Bauzeit weitestgehend durchgängig drei Fahrspuren für den Verkehr zur Verfügung gestellt werden.

Wird es einen barrierefreien Ersatzneubau des bestehenden Fußwegs zwischen der Autobahn und dem Friedhof geben?

Der bestehende Fußweg ist nicht als gewidmeter Verkehrsweg ausgewiesen. Dennoch soll er grundsätzlich erhalten bleiben. Während der Bauphase wird der Weg nicht begehbar sein. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der Weg bestandsnah, also in etwa in seinem heutigen Zustand, wiederhergestellt. Ein Ausbau oder eine barrierefreie Ausgestaltung sind nicht geplant.

Wie ist die weitere Beteiligung der Öffentlichkeit an der Planung zum Ersatz-neubau der Westendbrücke geplant? Wird es Themenwerkstätten ähnlich wie beim Umbau des Autobahndreiecks Funkturm geben?

Die Spielräume für die Beteiligung sind bei der Westendbrücke aufgrund der komplexen Randbedingungen beschränkt. Es gibt kaum planerische oder technische Möglichkeiten, die Planung maßgeblich zu verändern.
Die Vorhabenträgerin hat sich im Zuge der Planung frühzeitig und intensiv mit den Trägern öffentlicher Belange, mit dem Land Berlin, dem Bezirk Charlotten-burg-Wilmersdorf sowie mit der betroffenen Friedhofsverwaltung und der Kirchengemeinde abgestimmt. So konnten zahlreiche, mit dem Ersatzneubau verbundenen Interessen und Anforderungen bereits so gut wie möglich in die Planung integriert werden.
Aufgrund der im Vergleich zum Umbau des Autobahndreiecks Funkturm deutlich geringeren Gestaltungsspielräume sind im Zuge der Planung für die Westendbrücke keine Themenwerkstätten geplant. Über das Kontaktformular auf der Webseite und das Bürgertelefon haben Interessierte jederzeit die Möglichkeit, sich aktiv in den Dialogprozess einzubringen. Es ist geplant, mit den direkt von der Planung Betroffenen weitere Gespräche im Vorfeld des Genehmigungsverfahrens zu führen. Zusätzlich ist vor Einreichung der Planfeststellungsverfahren eine weitere Information der Öffentlichkeit geplant.

Digitale Informationsveranstaltung

Alle Interessierten waren zur digitalen Informationsveranstaltung zum Ersatzneubau der Westendbrücke eingeladen. Wir haben über den Stand der Planung informiert und es konnten Fragen an die Experten der DEGES gestellt werden.

Blick ins Studio
Blick ins Studio | Bildnachweis: Saskia Uppenkamp

Sie haben unsere Veranstaltung verpasst? Dann können Sie sich hier die komplette Aufzeichnung ansehen:

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Wann und wie fand die In­formations­ver­anstal­tung statt?

Die Veranstaltung fand online am Donnerstag, 3. Juni 2021, 19:00 bis 20:30 Uhr, statt.

Der Schutz der Gesundheit hat oberste Priorität. Um trotz Corona-Pandemie Austausch und Dialog zu ermöglichen, führten wir die Informationsveranstaltung digital durch.

Jeder mit einem internetfähigen Gerät konnte sich zuschalten, über die Chat-Funktion Fragen stellen und Hinweise geben. Es bestand auch die Möglichkeit, sich telefonisch einzuwählen. Am Telefon konnten die Aussagen und Erläuterungen nur angehört werden. Es bestand jedoch die Möglichkeit, die Präsentation, die wir in der Veranstaltung hier bereitgestellt haben, parallel anzusehen. Fragen direkt zu stellen war bei einer Telefonteilnahme nicht möglich.

Präsentation zum Download

Die in der Veranstaltung gezeigte Präsentation mit allen Informationen zum Stand der Planung sowie unseren Kontaktmöglichkeiten können Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen.

Ihre Fragen und Hinweise

Fragen oder Hinweise konnten Sie uns bereits im Vorfeld der Veranstaltung zukommen lassen. Alternativ bestand während der Veranstaltung die Möglichkeit, den Chat zu nutzen.

Ablauf der Informationsveranstaltung

  • Begrüßung und Einführung
  • Vortrag: Überblick über das Projekt und Einbindung in andere Berliner Projekte
  • Diskussionsrunde mit Fragen aus dem Chat
  • Ausblick auf das weitere Vorgehen

Datenschutz und Netiquette

Die Veranstaltung wurde mitgeschnitten. Es ist vorgesehen, den Mitschnitt auf dieser Seite zu veröffentlichen. Hier finden Sie unsere Hinweise zum Datenschutz für Ihre Teilnahme an der digitalen Informationsveranstaltung. Alle Zuschauenden waren ohne Kamera und ohne Ton zugeschaltet, im späteren Mitschnitt also nicht zu sehen.

Flyer zum Download

Alle Informationen auf einen Blick finden Sie in unserem Informationsflyer – leiten Sie diesen gerne an Interessierte weiter!

Bürgertelefon

Sie haben Fragen zu einem unserer Projekte? Dann rufen Sie gerne an. Sie erreichen unser Bürgertelefon montags bis sonntags zwischen 8 und 20 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 5895 2479.

Informationsdienst VERKEHRSPROJEKTE AKTUELL

Unser Informationsdienst VERKEHRSPROJEKTE AKTUELL informiert regelmäßig über den aktuellen Stand aller DEGES Projekte in Berlin. Damit bleiben Sie auf dem Laufenden zu Planung, Veranstaltungen, Genehmigungsverfahren und Umsetzung der Verkehrsprojekte der DEGES in Berlin. Sie können sich online für den Informationsdienst anmelden.

 

Kontaktformular

Sie möchten mit uns in Kontakt treten? Dann schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular. Wir beantworten Ihr Anliegen schnellstmöglich. Für eine persönliche Ansprache füllen Sie bitte auch das Feld Name aus (nicht verpflichtend).

Flyer

Die DEGES hat im Vorfeld der digitalen Informationsveranstaltung im Juni 2021 einen Flyer über das Projekt erstellt. Der Flyer steht hier zum Download bereit.

Pressekontakt

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Telefon: 030 20243-352

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