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A 100/A 115: Umbau des Autobahndreiecks Funkturm In Planung

Berlins Infrastruktur fit für die Zukunft machen

Luftaufnahme des Autobahndreiecks Funkturm
Bildnachweis: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: 1,9 km inkl. ca. 25 Brücken
  • Verkehrsbelastung 2030: 250.000 Kfz/24 h
  • Besondere Herausforderung: Bauen unter Verkehr

Hinweise

Im April 2020 hat die DEGES ein Konzept für eine alternative Planungsvariante vorgelegt und mit den direkt von der Planung Betroffenen diskutiert. Sie finden dazu weitere Informationen auf der Unterseite Details.

 

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Projektbeschreibung

Das Autobahndreieck Funkturm verknüpft die beiden Autobahnen A 100 und A 115 und ist bundesweit einer der am stärksten belasteten Autobahnverknüpfungspunkte. Im Zuge des Umbaus werden ca. 1,9 Kilometer Stadtautobahn der A 115 und der A 100 zuzüglich der erforderlichen Verbindungsrampen und circa 25 Brücken erneuert. Zudem wird der Rasthof „AVUS“ verlegt und eine neue Anschlussstelle „Messedamm“ gebaut.

Das Autobahndreieck und seine Zulaufstrecken wurden größtenteils seit Anfang der 1960er Jahre gebaut und für den Verkehr frei gegeben. Sie sind demnach seit über 55 Jahren in Betrieb. Kontinuierliche Wartungen, Instandhaltungen und Sanierungen haben insbesondere in den vergangenen 15 Jahren zunehmend zu temporären Sperrungen, Tages- und Wanderbaustellen sowie dauerhaften Verkehrseinschränkungen geführt. Ein immer wiederkehrendes bzw. dauerhaftes Ärgernis für Pendler, Durchreisende und Lkw-Fahrer.

Diese Instandhaltungsarbeiten reichen mittelfristig nicht mehr aus, um das Dreieck und seine Zulaufstrecken zu erhalten. Hinzu kommt: Das Autobahndreieck mit seinen Überführungsrampen und Brückenbauwerken war niemals auf die heutigen Verkehrsmengen ausgelegt. Ein Umbau ist deshalb dringend erforderlich, um den zentralen Verknüpfungspunkt im Berliner Fernstraßennetz langfristig zu sichern, das Autobahndreieck dem heutigen Stand der Technik anzupassen und seine Verfügbarkeit zu gewährleisten.

Vorteile für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer

  • Aufrechterhaltung des Verkehrs
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit
  • Verbesserter Lärmschutz
  • Optimierte Verkehrsführung

Zeitplan

Baubeginn

Einleitung Planfeststellungsverfahren

Entwurfsplanung

erste Baugrunduntersuchungen

Vorplanung

Bedarf

Im Jahr 2013 hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) eine Machbarkeitsstudie für den Umbau des Autobahndreiecks erstellt. Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) bestätigte im Jahr 2014 den Bedarf für das Projekt. Im September 2017 hat das Land Berlin die weitere Planung des Umbaus an die DEGES übergeben.

Im Zuge des Umbaus muss die Verkehrsführung geändert und an heutige Standards angepasst werden. Dafür soll die neue Anschlussstelle Messedamm auf die weniger stark befahrene Autobahn A 115 verlegt werden.

Planungsprozess

Die DEGES hat nach Übernahme des Projektes im Jahr 2017 zunächst die vorhandenen Planungsgrundlagen überprüft, ergänzt und weiterentwickelt. Aus den Voruntersuchungen hat sich eine Vorzugsvariante für die weitere Planung ergeben.

Auf einer Informationsveranstaltung am 31. Oktober 2019 wurde die Variante erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Veranstaltung stellte den Auftakt des öffentlichen Dialog- und Beteiligungsprozess dar. In den darauf folgenden Wochen und Monate konkretisierte die DEGES die Planung weiter. Parallel wurden zahlreiche Fragen und Hinweise von Anwohnerinnen und Anwohnern, Vertretern des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, dem Berliner Abgeordnetenhaus und anderen Interessierten entgegengenommen und beantwortet.

Auf der ersten Themenwerkstatt am 26. und am 27. Februar 2020 diskutierte die DEGES mit über 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Details der Planung für den Umbau des Autobahndreiecks Funkturm. Die DEGES nahm erneut zahlreiche Fragen und Hinweise entgegen und sagte zu, alle Vorschläge zu prüfen. Die Prüfung wurde im März 2020 abgeschlossen. Die Ergebnisse der Prüfung waren die Grundlage für ein alternatives Planungskonzept.

Das Konzept für die alternative Planungsvariante wurde zunächst mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als Auftraggeber der Planung, mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf diskutiert und abgewogen. In Konsultationsgesprächen mit den betroffenen Bürgerinitiativen sowie in einem gemeinsamen Projektdialog wurde die alternative Variante im April und im Mai 2020 mit den direkten Anwohnerinnen und Anwohner diskutiert. Dabei wurden die Grundlagen für die Planung einer „Variante für die Stadt“ als tragfähiger Kompromiss abgestimmt.

Die DEGES wird die alternative Planungsvariante in den nächsten Monaten im Detail untersuchen und weiter ausarbeiten. Zum Jahresende 2020 plant die DEGES eine zweite Themenwerkstatt. Auf dieser könnte die Planung im günstigsten Fall als neue Vorzugsvariante vorgestellt und die weiteren Randbedingungen und Auswirkungen mit Anwohnerinnen und Anwohnern sowie anderen Interessierten diskutiert werden.

Weitere Schritte

Durch die intensive Variantendiskussion und die zu erwartende substanzielle Anpassung der Planung wird die bislang vorgesehene Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zum Beginn des Jahres 2021 nicht mehr möglich sein. Der Beginn des Planfeststellungsverfahrens wird sich voraussichtlich in das 2. Halbjahr 2021 verschieben.

Aufgrund der engagierten frühzeitigen Bürgerbeteiligung und den intensiven Vorabstimmungen mit den Trägern öffentlicher Belange wird ein weniger kontroverses Planfeststellungsverfahren erwartet. Ziel ist es, mit dem Umbau des Autobahndreiecks Funkturm so bald wie möglich beginnen zu können, um weitere Verkehrseinschränkungen an diesem wichtigen Knotenpunkt zu vermeiden. Die DEGES geht davon aus, dass dies im Sinne aller Beteiligten ist und bei allen Überlegungen beachtet wird.

Was ist BIM?

BIM (Building Information Modeling) be­zeich­net eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten kon­sis­tent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Be­teiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung bereitgestellt werden.

Weitere Hintergründe zur Anwendung von BIM bei der DEGES finden Sie auf dieser Informationsseite.

Anwendung innerhalb des Projekts

Die geometrischen und örtlichen Randbedingungen des Autobahndreieck Funkturm legen die Anwendung der Planungsmethode BIM nahe, da zum einen die Komplexität des innerstädtischen Autobahndreiecks mit ihren vier Ebenen, den vielen Zwangspunkten, dem Rasthof AVUS und der unkonventionellen Verknüpfung der Stadtstraßen in zwei Dimensionen nur schwer zu durchschauen ist. Zum anderen ist die Einbindung des Autobahndreiecks in den umgebenden Stadtraum ein wesentliches Planungskriterium und erfordert eine Planung, in der alle Dimensionen gleichwertig betrachtet werden. Darüber hinaus gibt es aufgrund der Größe des Projektes eine sehr große Zahl an Planungs- und Projektbeteiligten, die eine hohes Maß an Koordination und Kollaboration erfordern.

Die Anwendung der BIM-Methodik als alleinige Planungsmethode realisiert im Projekt AD Funkturm eine interdisziplinäre Zusammenarbeit auf der Grundlage eines virtuellen Abbildes der Verkehrsinfrastruktur. Planung, Bau und ggf. Betrieb werden simuliert, bewertet und optimiert, die mit den dazu relevanten ökonomischen und ökologischen Auswirkungen (u.a. Qualität, Kosten, Zeit, Umwelt).

Untersuchte Anwendungsfälle

  • Bauablauf / Verkehrsführung inkl. Berücksichtigung von Bauzuständen und Nachweis der logistischen und verkehrstechnischen Funktionsfähigkeit der Bauphasen / Verkehrsführung
  • Modellierung von Verkehrsanlage und Bauwerken
  • Integration der Fachplanungen
  • Integration der benötigten GIS-Daten ins BIM-Modell
  • Nutzung einer CDE für die BIM-Koordinierung
  • Pilotierung des digitalen Genehmigungsverfahrens

Visualisierungen

Die hier dargestellten Visualisierungen geben einen Einblick in die Methode und in die Möglichkeiten von BIM. Informationen zum aktuellen Stand der Planung haben wir am 31. Oktober 2019 in unserer Informationsveranstaltung vorgestellt. Die Präsentation finden Sie hier.

Fragen-Antworten-Katalog zur alternativen Planungsvariante

Die hier dargestellten Fragen und Antworten beziehen sich vor allem auf die im Mai 2020 vorgestellte alternative Planungsvariante. Alle Fragen und Antworten zur Vorzugsvariante 2019 / 2020 finden Sie in den Themensteckbriefen auf der Unterseite Downloads.

Welche Vorteile bringt der Umbau des Autobahndreiecks Funkturm?

Durch den Umbau des Autobahndreiecks Funkturm wird dessen Funktionsfähigkeit im Berliner Netz erhalten und langfristig gesichert. Die Neuorganisation der Verkehrsführung sorgt für einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss, reduziert Staus und verbessert die Verkehrssicherheit. Für die Anwohner in der Eichkampsiedlung sowie im Bereich Dernburgstraße werden neue Lärmschutzwände errichtet. Die heute bestehenden dauerhaften Verkehrseinschränkungen (u.a. Geschwindigkeitsbeschränkungen und Nutzungseinschränkungen für Lkw) können nach dem Umbau aufgehoben werden. Auch wird es weniger temporäre Baustellen für die Instandhaltung geben, die in den vergangenen 15 Jahren aufgrund des hohen Wartungsaufwand erforderlich waren und für Pendler, Durchreisende und Lkw-Fahrer ein immer wieder kehrendes Ärgernis bildeten. Durch den Umbau werden Flächen frei, für die ein stadtplanerisches Begleitkonzept erstellt wird.

Warum wird die Verkehrsführung geändert und nicht einfach in seiner heutigen Form beibehalten?

Heute ballen sich auf der A 100 im Bereich des Autobahndreiecks Funkturm in dichter Folge die Anschlussstellen Kurfürstendamm, Messe und Kaiserdamm. Der verkehrliche Standard dieser Verkehrsführung ist nach heutigem Ermessen und unter der vorhandenen Verkehrsbelastung für einen Neubau nicht mehr tragbar. Die schnelle Abfolge der Rampen, die ungewöhnlich kurzen Ein- und Ausfädelungsspuren, die häufigen Spurwechsel insbesondere im Zusammenhang mit den notwendigen Ein- und Ausfahrvorgängen sowie das hohe Verkehrsaufkommen bringen immer wieder den Verkehrsfluss ins Stocken und stellen ein Risiko für die Verkehrssicherheit dar. Der Umbau stellt eine einmalige Chance dar, die Verkehrsführung im Autobahndreieck neu zu organisieren und an heutige verkehrliche Standards anzupassen. Zudem wären die heute im Autobahndreieck bestehenden Verkehrsführungen mit einem Umbau nicht mehr genehmigungsfähig.

Worauf genau bezieht sich die alternative Planung?

Der wesentliche Unterschied besteht in der Lage und der Anbindung der neuen Anschlussstelle Messedamm. In der alternativen Planungsvariante wird die neue Anschlussstelle auf der Autobahn A 115 weiter nach Norden verlegt. Im Anschlussbereich an die Autobahn wird eine Rampe als Überführung über die A 115 ausgebildet und über einen Bogen nun östlich der Trasse der A 115 in der Nähe der S-Bahn-Gleise geführt. Kurz vor dem Autobahndreieck unterquert der Zu- und Abbringer die A 115. Die Anbindung an das Stadtstraßennetz erfolgt nördlich der AVUS-Tribüne über den Messedamm. Die restlichen Planungselemente wie Führung der Autobahn A 115 in Mittellage über das Gelände des AVUS-Rasthofes und Schließung des Rasthofes entsprechen dem Planungsstand der Vorzugsvariante, die erstmals im Oktober 2019 vorgestellt wurde. Auch in der neuen Planungsvariante fallen keine der heute bestehenden Anschlussstellen weg. Die neue Anschlussstelle Messedamm ersetzt die heutige zweigeteilte Anschlussstelle „Messedamm / ICC“. Diese besteht aus diversen Ein- und Ausfahrtrampen, die sich im Autobahndreieck verteilen. Diese Verkehrsführung führt immer wieder zu Unfällen und Störungen im Verkehrsfluss. Der Verkehr wird von den Auf- und Abfahrten innerhalb des Autobahndreiecks auf die neue Anschlussstelle Messedamm verlagert. Dadurch werden die Verkehrsströme neu und übersichtlicher organisiert. Der Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit werden verbessert.

Berücksichtigt der Umbau die Veränderungen des Verkehrs in Berlin?

Die DEGES erneuert das Autobahndreieck Funkturm inklusive der teilweise stark beschädigten Bauwerke, damit es langfristig für den Verkehr nutzbar ist und die Mobilität von Menschen und Gütern gesichert bleibt. Die Kapazität des Autobahndreiecks wird durch die baulichen Maßnahmen nicht erhöht. Das bedeutet, dass das Autobahndreieck auch weiterhin rechnerisch nicht für die heutigen oder zukünftigen Verkehrsmengen ausgelegt ist. Derzeit nimmt der Verkehr auf den Straßen auch im Land Berlin wieder zu. Die angestrebte Verkehrswende und die damit einhergehenden Abnahmen im Straßenverkehr könnten die verkehrlichen Verhältnisse am Autobahndreieck Funkturm entlasten. Die Leistungsfähigkeit des umgebauten Autobahndreiecks wäre dann erreicht, wenn der Verkehr im Vergleich zum Ist-Zustand um circa 30 Prozent zurückgehen würde.

Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen der alternativen Variante und der bisherigen Vorzugsvariante?

1) größerer Abstand zwischen der neuen Anschlussstelle Messedamm und der Siedlung Eichkamp. 2) Höherlegung der Autobahn A 115 nicht erforderlich. Die Rampe an der Anschlussstelle wäre noch auf circa 200 Meter entlang der Eichkampsiedlung ansteigend. 3) weniger konzentrierte und damit weiter verteilte Anbindung des Verkehrs an die Stadtstraßen. 4) Verzicht auf Tunnel „Jafféstraße/Messedamm“ gegebenenfalls möglich, dadurch verringerter Umbauaufwand und weniger bauzeitliche Einschränkungen. 5) bessere Erschließung des Geländes der Messe Berlin möglich. 6) Verkehrsführung über einen zusätzlichen Zubringer parallel zum Messedamm. 7) Die Umsetzung ist nur mit „vertauschten“ Verbindungsrampen von der A 100 in Fahrtrichtung A 115 möglich. 8) geringerer Abstand zwischen der Anschlussstelle und dem Autobahndreieck Funkturm, dadurch geringere Leistungsfähigkeit. 9) weniger städtebauliche Potenzialflächen. 10) zusätzliche Flächenversiegelung. 11) voraussichtlich kein Lärmschutz an der Jafféstraße.

Wie verändert sich durch die alternative Planung das Verkehrsaufkommen an den Anschlussstellen?

In der neuen „Variante für die Stadt“ werden nach ersten überschlägigen Berechnungen 40.200 Fahrzeuge pro Tag die neue Anschlussstelle Messedamm nutzen. In der bisherigen Vorzugsvariante waren es 44.250 Kfz pro Tag. Die Differenz verteilt sich im Gegenzug relativ gleichmäßig auf die Anschlussstellen Spandauer Damm, Kaiserdamm und Kaiserdamm Süd mit jeweils um die 1.000 Fahrzeuge pro Tag.

Wie verändert sich durch die alternative Planung das Verkehrsaufkommen im nachgeordneten Netz der Stadtstraßen?

In der alternativen Planungsvariante verzeichnet die Jafféstraße eine geringere Zunahme des Verkehrsaufkommens als in der bisherigen Vorzugsvariante. In der neuen „Variante für die Stadt“ werden nach ersten Berechnungen zukünftig 30.750 Fahrzeuge pro Tag verkehren. Das sind 5.250 Kfz/Tag weniger als in der bisherigen Vorzugsvariante des Bundes. Die Zahl der Lkw auf der Jafféstraße sinkt in der alternativen Planungsvariante von 1.430 auf 950 pro Tag.

Wie werden die Bürgerinnen und Bürger an der alternativen Planung beteiligt?

Die Hinweise und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger sind eine Grundlage für die alternative Variante. Die DEGES führt den Dialog mit der Öffentlichkeit weiter. Die von Land und Bezirk als tragfähig betrachtete Variante wurde mit den direkt Betroffenen diskutiert. Hierfür wurden im April und Mai 2020 erste Konsultationsgespräche mit direkt Betroffenen geführt. Ebenfalls im Mai 2020 fand ein gemeinsamer Projektdialog statt. Zum Jahresende 2020 ist eine zweite Themenwerkstatt der DEGES geplant.

Der Dialogprozess im Überblick

Die DEGES begleitet den Umbau des Autobahndreiecks Funkturm mit einem strukturierten Dialogverfahren für die Beteiligung. Im Rahmen des Dialogs erhalten alle Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit, sich in die Planung einzubringen. Auf diese Weise sollen Lösungen besprochen werden, mit denen die unterschiedlichen öffentlichen und privaten Interessen so gut wie möglich innerhalb des rechtlichen Rahmens und der technischen Vorgaben berücksichtigt werden können.

Der Dialog der DEGES ist mehrstufig aufgebaut. Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick über den bisherigen Dialog und den weiteren geplanten Ablauf (Klick für Großansicht) und hier können Sie die Grafik und eine Broschüre mit Erläuterungen zum Prozess herunterladen.

Umbau AD Funkturm_Dialogprozess der DEGES_Stand April 2020
Umbau des Autobahndreiecks Funkturm / Dialogprozess der DEGES | Stand: April 2020

Themenwerkstatt am 26. und am 27. Februar 2020

Auf der ersten Themenwerkstatt zum Umbau des Autobahndreiecks Funkturm haben sich über 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an zwei Tagen über den aktuellen Stand der Planung informiert. Experten erläuterten die Planungsgrundlagen für den Umbau eines der wichtigsten Verkehrsknotens in Berlin, beantworteten Fragen und nahmen Hinweise für die Planung auf.

 

Ein Video mit Impressionen vom ersten Tag der Themenwerkstatt und Interviews mit Teilnehmern und den Verantwortlichen der DEGES finden Sie hier:

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Hier können Sie die Aufzeichnung des Vortrages von Herrn Prof. Dr.-Ing. Dr. e. h. Christian Lippold, TU Dresden, anschauen:

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Auf der Themenwerkstatt wurde die Vorzugsvariante der DEGES erstmals an einem interaktiven 3D-Modell aus verschiedenen Perspektiven im Detail gezeigt. Hier einige Standbilder aus dem Modell:

Alle Informationen zur Themenwerkstatt und alle Materialien finden Sie unter Downloads.

Informationsveranstaltung am 31. Oktober 2019

Am 31. Oktober 2019 stellte die DEGES der breiten Öffentlichkeit den Planungsstand und den Beteiligungsprozess für den Umbau des Autobahndreiecks Funkturm in der Urania Berlin vor. Etwa 400 Anwohnerinnen und Anwohner nutzten die Gelegenheit, sich zum aktuellen Stand zu informieren und ihre Fragen und Anmerkungen an die Experten der DEGES zu richten. Der Live-Stream der Veranstaltung konnte rund 300 Aufrufe verzeichnen.

Die Aufzeichnung des Informationsveranstaltung sehen Sie hier:

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Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten die Projektverantwortlichen die aktuelle Vorzugsvariante, erläuterten die anstehenden Planungsschritte und beantworteten zahlreiche Fragen aus dem Publikum. Insbesondere die zukünftige Verkehrsführung an der Anschlussstelle Messedamm, Lärmschutzaspekte und die zukünftige Verkehrssituation an der Jafféstraße waren dabei von großem Interesse.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt des Dialog- und Beteiligungsverfahrens. In Folgeveranstaltungen, insbesondere in den Themenwerkstätten im kommenden Jahr, wird die DEGES noch näher auf die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner sowie einzelne Detailaspekte eingehen. In der Zwischenzeit steht für Fragen weiterhin das Bürgertelefon unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 5895 2497 zur Verfügung. Außerdem können Interessierte ihre Fragen direkt über das Kontaktformular an die Experten der DEGES richten.

 

Bürgertelefon

Sie haben Fragen zu einem unserer Projekte? Dann rufen Sie gerne an. Sie erreichen unser Bürgertelefon montags bis sonntags zwischen 8 und 20 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 5895 2479.

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