Projektbeschreibung

Der Abschnitt der Autobahn A 44 zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost als Anschlussstelle zur Autobahn A 3 und der Bundesstraße B 227 in Velbert ist mit rund 9,8 Kilometern eines der größten Lückenschlussprojekte im nordrhein-westfälischen Autobahnnetz. Der Großraum Essen wird dadurch mit der Rheinschiene verbunden und die Mobilität im Kreis Mettmann nachhaltig verbessert.

Der Abschnitt wurde in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Die DEGES plant und realisiert im Auftrag des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen den Bau des Westabschnitts. Er verläuft vom Autobahnkreuz Ratingen-Ost bis zur neuen Anschlussstelle Heiligenhaus in der Ortslage Hofermühle. Der Ostabschnitt von Heiligenhaus bis zum vorhandenen Ende der Autobahn A 44 in Velbert (Anschlussstelle Hetterscheidt) wurde am 14. April 2018 für den Verkehr freigegeben. Gemeinsam bilden Ost- und Westabschnitt eine schnelle und leistungsfähige Straßenverbindung. Der Autobahn-Lückenschluss entlastet die Innenstädte von Heiligenhaus, Ratingen-Homberg und Hösel vom Durchgangsverkehr.

Im September 2016 wurde mit dem Bau der Angerbachtalbrücke begonnen. Dieses Video zeigt eine Simulation des Montageablaufs.

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Zeitplan

 

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Zeitplan zum A44-Lückenschluss

Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Mettmann und für die gesamte Region

Verbesserte Mobilität

  • Bessere regionale Erreichbarkeit
  • Kürzere Fahrzeiten zur Arbeit ebenso wie in der Freizeit
  • Anschluss an die Metropole Düsseldorf mit ihrem Flughafen sowie an wichtige Verkehrsknotenpunkte
  • Bessere Vernetzung der Wirtschaftsstandorte im Kreis. Aus dem Kreis Mettmann wird ein Wirtschaftsstandort der kurzen Wege zwischen Rhein und Ruhr

Entlastung vom Durchgangsverkehr für mehr Lebensqualität

  • Weniger Personenkraftwagen und Schwerlastverkehr durch Heiligenhaus, Ratingen-Homberg und Hösel, insbesondere wird die Brachter Straße entlastet
  • Weniger Abgase und Lärm in den Städten
  • Weniger Staugefahren auf Bundes- und Landstraßen
  • Mehr Verkehrssicherheit und ein geringeres Unfallrisiko durch die Entlastung der Bundes- und Landstraßen