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A 20: Abschnitt 3 (B 206 westlich Wittenborn bis B 206 westlich Weede) In Planung

Informationen zum Abschnitt 3 (B 206 westlich Wittenborn bis B 206 westlich Weede) der A 20-Weiterführung durch Schleswig-Holstein.

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Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: 9,9 km
  • RQ: 29,5 m
  • Verkehrsbelastung: ca. 30.000 Kfz/24 h
  • Anschlussstellen: 2 AS an der A 20, eine AS an der A 21 und ein AK mit der A 21
  • PWC/Rastanlagen:  keine
  • Bauwerke: 11 Überführungsbauwerke, 11 Unterführungsbauwerke

Projektbeschreibung

Im Abschnitt 3 geht es in erster Linie darum, im Zuge einer Fehlerheilung verschiedene südliche Trassenvarianten habitatschutzrechtlich genauer zu untersuchen sowie Schutzmaßnahmen für Fledermäuse und Haselmäuse zu entwickeln, um damit eine rechtssichere Planung zu erzielen.

Projektstand

Der Planfeststellungsbeschluss für den 3. Bauabschnitt der A 20 in Schleswig-Holstein erging im April 2012 und wurde anschließend beklagt. Im November 2013 erklärte das Bundesverwaltungsgericht den Beschluss für nicht vollziehbar. Nach Durchführung der Neuerfassung der Fledermäuse und Haselmäuse werden aktuell die entsprechenden Genehmigungsunterlagen zur eine mögliche Fehlerheilung im Zuge eines Planergänzungs-/Änderungsverfahrens aktualisiert.

Weitere Informationen finden Sie unter „Details“.

Gesamtprojekt A 20

Die A 20 Nordwestumfahrung Hamburg ist als Bestandteil des transeuropäischen Straßennetzes (TEN) von herausragender Bedeutung für die Abwicklung weiträumiger nord- und nordosteuropäischer Verkehrsströme. Als westliche Fortführung der Ostseeautobahn A 20 Lübeck – Stettin bis über die Elbe nach Niedersachsen und Anschluss an die A 28 wird die A 20 zukünftig die wichtigste Ost-West-Verbindung im Norden Deutschlands sein und die deutschen Seehäfen an Nord- und Ostsee als Hinterlandanbindung miteinander verbinden. Aufgrund dieser verkehrspolitisch herausragenden Funktion der A 20 ist der Neubau der Autobahn in allen Abschnitten in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen im vordringlichen Bedarf des Bedarfsplanes für die Bundesfernstraßen 2016 eingeordnet.

Auf dieser Seite erhalten Sie einen
Überblick über das Gesamtprojekt A 20.

Projektstand

Der Planfeststellungsbeschluss von April 2012 wurde beklagt und im November 2013 vom Bundesverwaltungsgericht für nicht vollziehbar erklärt. Die DEGES betreibt aktuell eine sogenannte Fehlerheilung, um das Baurecht für den Abschnitt 3 zu erlangen. Der Antrag, mit dem dieses ergänzende Fehlerheilungsverfahren eingeleitet wird, soll im Herbst 2020 gestellt werden.

Im ersten Teil dieser Fehlerheilung werden weiter südlich von Bad Segeberg verlaufende Varianten vertiefend untersucht. Dabei geht es vor allem darum, mögliche Beeinträchtigungen durch Stickstoffimmissionen in den FFH-Gebieten „Travetal“ und „Lezener Au-Niederung und Hangwälder“ zu ermitteln und zu bewerten. Darüber hinaus werden die verkehrliche Eignung und die Kosten dieser Varianten bewertet und die Beeinträchtigung weiterer Umweltbelange geprüft. Die Daten werden dann die bestehende Variantenuntersuchung zum FFH-Gebiet „Travetal“ ergänzen.

Im zweiten Teil der Fehlerheilung werden geeignete arten- und habitatschutzrechtliche Vermeidungsmaßnahmen für Fledermaus- und Haselmauspopulationen erarbeitet und festgelegt. In Expertenworkshops hat sich das Planungsteam der DEGES mit verschiedenen Fachplanern zusammengesetzt und vor dem Hintergrund des hoch bedeutenden Fledermausquartiers „Segeberger Kalkberghöhlen“ ein umfangreiches Maßnahmenkonzept zum Schutz der Fledermäuse erarbeitet. Im Rahmen von verschiedenen Dialogen fand ein Austausch mit Vertretern der Stadt Bad Segeberg, den Fachbehörden des Landes und den Umweltverbänden statt. Die DEGES hat darüber hinaus die Umweltverbände direkt kontaktiert, um deren Expertise in die Planung einzubinden und bei den Vermeidungsmaßnahmen eine einvernehmliche Lösung zu finden.

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Informationen zum Thema Fledermausschutz

In einem ca. fünfminütigen Film erklären Experten der DEGES und des Fledermauszentrums Noctalis, wie Fledermäuse beim Bau der Autobahn geschützt und wie Beeinträchtigungen der Arten und der Lebensräume vermieden werden.

Eine für den Herbst geplante Ausstellung zu diesem Thema in Bad Segeberg muss aufgrund der aktuellen Corona-Situation bis auf Weiteres verschoben werden.

 

Die DEGES strebt an, im Herbst 2020 den Antrag auf Planänderung zu stellen und damit das Planänderungsverfahren zur Fehlerheilung einzuleiten. Die Unterlagen werden voraussichtlich im Winter 2020 öffentlich ausgelegt. Der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 3 wird dann Ende 2021 erwartet.

Seit 2019 erarbeitet die DEGES die Ausführungsplanungen für vorgezogene Artenschutzmaßnahmen der Haselmaus. Diese Landschaftsbauleistungen sollen bereits im laufenden Planänderungsverfahren ausgeschrieben werden.

Ergänzungen der Planänderung

Wesentliche Aspekte im Rahmen der Fehlerheilung werden sein:

  • Durchführung der Kartierungen für Haselmaus und Fledermäuse
  • Aktualisierung der FFH-Verträglichkeitsprüfung „Segeberger Kalkberghöhlen“
  • Erstellung der Unterlagen zur ergänzenden Alternativenprüfung für das Fauna-Flora-Habitat „Travetal“
  • Aktualisierung der artenschutzrechtlichen Beurteilung für Haselmäuse und Fledermäuse
  • Anpassung des Maßnahmenkonzeptes im
    Landschaftspflegerischen  Begleitplan“ und entsprechende Anpassung der technischen Entwurfsunterlagen

Fledermausdialog

Im Rahmen eines sogenannten Fledermausdialogs hat sich die DEGES mit Naturschutzverbänden sowie Vertretern aus den Verwaltungen der Stadt Bad Segeberg und des Landes Schleswig-Holstein ausgetauscht.

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DEGES-Pressestelle

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Telefon: 030 20243-352

E-Mail: presse@deges.de

Übersichtskarte

Der Bauabschnitt 3 im Überblick: Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25.000

Flyer

Wissenwertes rund um den 3. Bauabschnitt

A 20: Abschnitt 3 (B 206 westlich Wittenborn bis B 206 westlich Weede) und diese Abschnitte sind Teilprojekte von A 20: Neubau in Schleswig-Holstein.

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