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A 20: Abschnitt 7 (B 431 bis A 23) In Planung

Informationen zum Abschnitt 7 (B 431 bis A 23) der A 20-Weiterführung durch Schleswig-Holstein.

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Daten und Fakten

  • Strecke: ca. 15,2 km, vier Fahrstreifen, Regelquerschnitt RQ31
  • Verkehrsbelastung: rund 31.000 Kfz/24 h
  • Anschlüsse: AS Glückstadt (B 431), AS Krempe (L 118), AK Steinburg (A 20/A 23)
  • Sonstige Anlagen: beidseitig unbewirtschaftete Rastanlage, Parkplatz mit WC (PWC)
  • Bauwerke: fünf Überführungsbauwerke, 18 Unterführungsbauwerke

Wichtige Informationen

Einsichtnahme in die Unterlagen des 3. Planänderungsverfahrens

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ab Dienstag, 22. September 2020, bis einschließlich Mittwoch, 21. Oktober 2020, Einsicht in die Unterlagen des 3. Planänderungsverfahrens im Bauabschnitt 7 der A 20 (B 431 bis A 23) nehmen.

Der Inhalt der zu diesem Vorhaben zugehörigen Bekanntmachung und die Planunterlagen sind auf der Internetseite https://planfeststellung.bob-sh.de für die Öffentlichkeit bereitgestellt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein – Amt für Planfeststellung Verkehr – führt im Rahmen der 3. Planänderung des oben genannten Verfahrens das Anhörungsverfahren durch.

Projektbeschreibung

Im Abschnitt 7 geht es vor allem darum, Artenschutzkonflikte zum Seeadler zu vermeiden und so zu vollziehbarem Baurecht zu gelangen. Dazu wurden die bereits erstellten Unterlagen geprüft und überarbeitet. Dabei wird u. a. geprüft, ob Bodenmassen für den späteren Dammbau direkt neben der Trasse entnommen werden können oder alternative Lösungen entwickelt werden müssen.

Projektstand

Im November 2007 wurde das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der
A 20, Nordwestumfahrung Hamburg, Abschnitt B 431 bis A 23 eingeleitet. Seitdem wurden eine 1. und 2. Planänderung beantragt. Es wurde jeweils auch bereits die Öffentlichkeit beteiligt.

Der Antrag zum 3. Planänderungsverfahren wird derzeit bearbeitet und im
1. Halbjahr 2020 beantragt. Der aktuelle Planungsstand wurde der Öffentlichkeit auf Infoabenden Ende Oktober 2019 vorgestellt. Die Planungen zu den Bauwerken laufen aktuell.

Weitere Informationen finden Sie unter „Details“.

Gesamtprojekt A 20

Die A 20 Nordwestumfahrung Hamburg ist als Bestandteil des transeuropäischen Straßennetzes (TEN) von herausragender Bedeutung für die Abwicklung weiträumiger nord- und nordosteuropäischer Verkehrsströme. Als westliche Fortführung der Ostseeautobahn A 20 Lübeck – Stettin bis über die Elbe nach Niedersachsen und Anschluss an die A 28 wird die A 20 zukünftig die wichtigste Ost-West-Verbindung im Norden Deutschlands sein und die deutschen Seehäfen an Nord- und Ostsee als Hinterlandanbindung miteinander verbinden. Aufgrund dieser verkehrspolitisch herausragenden Funktion der A 20 ist der Neubau der Autobahn in allen Abschnitten in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen im vordringlichen Bedarf des Bedarfsplanes für die Bundesfernstraßen 2016 eingeordnet.

Auf dieser Seite erhalten Sie einen
Überblick über das Gesamtprojekt A 20.

Projektstand

Im November 2007 wurde das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der A 20, Nordwestumfahrung Hamburg, Abschnitt B 431 bis A 23 eingeleitet. Seitdem wurden eine 1. und 2. Planänderung beantragt. Es wurde jeweils auch bereits die Öffentlichkeit beteiligt.

Die Planänderungs- und Ergänzungsunterlagen der 3. Planänderung werden derzeit finalisiert und für eine zeitnahe Antragstellung vorbereitet.

Im Zuge der Fortschreibung der Planänderungsunterlagen wurden die technischen Planungen (kreuzende Straße, Brücken etc.) den aktuellen Richtlinien angepasst. Ökologisch wirksame Bauwerke wurden unter Zuziehung eines Wildgutachters an die derzeit gültigen Standards angepasst (Wild, Kleinsäuger, Fischotter, Fledermäuse) und in der Planung berücksichtigt. Weiterhin wurden zusätzliche aktive Schallschutzmaßnahmen mit aufgenommen.

Die Fortschreibung der Verkehrsprognose 2030 ist erfolgt. Diese bildet wiederum die Grundlage für alle weiteren Berechnungen (u. a. Schalltechnik und Luftschadstoffe).

Die Sonderuntersuchungen Fauna wurden 2019 um eine Erweiterung der Erfassung der Eulenvögel in einem Korridor von vier Kilometern im Bereich der Trasse ergänzt. Die erforderlichen Artenschutzmaßnahmen werden in die Planergänzungsunterlagen integriert.

Die Prüfung von Alternativen zur Seitenentnahme im Bereich eines Seeadlerhorsts ist abgeschlossen. Demnach kann bei Umsetzung eines Konzepts von Schutzmaßnahmen und bauzeitlichen Beschränkungen der überwiegende Teil der Seitenentnahmeflächen genutzt werden. Der Massenbedarf wird trotz Verzicht auf eine Teilfläche, die sich in der Kernschutzzone um den Seeadlerhorst befindet, gedeckt werden.

Ergänzungen der Planänderung

Wesentliche Ergänzungen der Planänderungsunterlagen werden sein:

  • Anpassung der Gradienten der A 20 bei Grönland mit Unterführung der L 100
  • Anpassung der Trassierung der L 118 mit neuer Anliegerstraße
  • Übernahme des beidseitigen Gewässerräumstreifens
  • Entfall der Mittelstützen an den Überführungsbauwerken
  • Anpassung der Bauwerksdimensionierungen (der Unterführungen)
  • Anpassung der Leitpflanzungen an den Querungsbauwerken
  • Aufnahme von Bauzeitenregelungen zum Schutz des Seeadlers
  • Neuaufstellung des Fachbeitrags zur Wasserrahmenrichtlinie
  • Anpassung der Streckenentwässerung auf Retentionsbodenfilter
  • Berücksichtigung von Porenwasserbehandlungsanlagen

Auf zwei Infoabenden präsentierte die DEGES am 23. und 24. Oktober 2019 die wesentlichen Inhalte der 3. Planänderung. Die Präsentation und die Infoplakate, die auf den Informationsabenden gezeigt wurden, finden Sie unter „Downloads“.

Luftbildaufnahmen

Den Trassenverlauf der A 20 können Sie in einer interaktiven Luftbildaufnahme nachvollziehen. Öffnen Sie die Anwendung über diesen Link in einem neuen Fenster.

A 20 Luftbildaufnahme mit Trassenverlauf

Informationsabende

Insgesamt rund 280 Gäste informierten sich am 23. und 24. Oktober über den gegenwärtigen Planungsstand zum Abschnitt 7 der A 20 zwischen der B 431 und der A 23. Die DEGES berichtete vorab über die Inhalte der 3. Planänderung, die Anfang 2020 im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahrens beim schleswig-holsteinischen Amt für Planfeststellung Verkehr (APV) beantragt werden soll.

Die Gäste der Infoabende hatten Gelegenheit, ihre Fragen und Hinweise in drei verschiedenen Themeninseln (Technische Planung, Bauverfahren und Umwelt ) direkt an die Fachplaner zu stellen, die zudem für detaillierte Einzelfragen auch nach der Veranstaltung Ansprechpartner waren.

Die Präsentation und die Infoplakate, die auf den Informationsabenden gezeigt wurden, finden Sie unter „Downloads“.

NDR-Bericht über die Informationsabende

„Die Fachleute der Deges setzen vor allem auf Bürgerdialog und auf den Dialog mit den Umweltverbänden. Die kritischen Anregungen sollen frühzeitig, noch vor der Antragstellung berücksichtigt werden. So wollen die Verkehrsexperten vermeiden, dass Klagen eingereicht werden, die die bereits fertige Planung für die A20 stoppen können.“

Zum Beitrag des Schleswig-Holstein-Magazins >>

Ihre Fragen von den Infoabenden

Wann liegt der Planfeststellungsbeschluss vor? Wann wird dann der Baubeginn erfolgen?

Nach dem Antrag auf Planänderung wird von etwa 2 Jahren bis zum Planfeststellungsbeschluss ausgegangen, sodass dieser Ende 2022 vorliegen könnte und sich ohne eine Klage gegen den Beschluss die ersten Maßnahmen zum Bau des Abschnitts 7 direkt anschließen würden.

Wie verändern sich die Verkehre im nachgeordneten Straßennetz?

Laut Verkehrsprognose wird der Verkehr im Bereich der B 431 und der L 118, welche Verknüpfungen zur A 20 über die Anschlussstellen erhalten, zunehmen. Entlastungen werden sich u. a. auf den Landesstraßen 168 und 100 einstellen.

Wie lang sind die geplanten Radwege, u. a. an der L 168?

Alle kreuzenden Landesstraßen werden über die gesamte Baustrecke mit straßenbegleitenden Radwegen mit einer Breite von 2,5 m ausgestattet. Zusätzliche Radwege außerhalb des Baubereiches sind mit der A-20-Maßnahme nicht abgedeckt, da hier die Baulast beim Land Schleswig-Holstein und nicht beim Bund liegt.

Ist aus Schallschutzgründen sog. Flüsterasphalt (offenporiger Asphalt) vorgesehen?

Nein. Der Einsatz von Flüsterasphalt wurde im Zuge der schalltechnischen Variantenbetrachtung mit geprüft, stellt sich aber als nicht vorteilhaft dar. Andere zusätzliche aktive Schallschutzmaßnahmen konnten jedoch Eingang in die Planungen finden.

Sind die künftigen Eigentumsverhältnisse geklärt?

Ein Großteil der erforderlichen Flächen konnte bereits eigentumsrechtlich durch den Bund bzw. durch die Landgesellschaft Schleswig-Holstein gesichert werden. Zu den noch zu erwerbenden Flächen laufen Verhandlungen bzw. werden diese zeitnah aufgenommen.

Welche Auswirkungen auf die bestehende Graben- und Entwässerungsstruktur werden durch das Vorhaben ausgelöst?

Das bestehende Grabensystem wird zu jeder Zeit aufrecht gehalten. Sofern erforderlich werden ggf. hierzu provisorische Baugräben oder Drainagen installiert, so dass keine Auswirkungen auf die bestehende Entwässerungssituation ausgelöst werden.

Kann nicht das aus dem Bau des Elbtunnels gewonnene Material für den Bau des Autobahndammes genutzt werden?

Das Erdmassenmanagement für den Abschnitt 7 ist so aufgestellt, dass der Abschnitt in sich – ohne Abschnitt 8 / Elbquerung – die erforderlichen Erdmassen gewährleistet. Sollte eine zeitgleiche Umsetzung in beiden Abschnitten erfolgen, so kann in der Bauumsetzung geeignetes Material zwischen den Abschnitten Verwendung finden. Grundsätzlich ist jedoch ein Großteil des im Abschnitt 8 anfallenden Materials nicht für den Bau einer Autobahntrasse geeignet.

Wo verbleibt der Sand, wenn die Setzung erfolgt ist?

Die überschüssigen Erdmassen aus der Vorbelastung im Marschbereich mit wenig tragfähigem Untergrund werden im östlich gelegenen Trassenabschnitt im Geestbereich Verwendung finden.

Wird es Bauwerke geben, wo sich die Fledermäuse zurückziehen können?

„Rückzugsbauwerke“ wird es als Maßnahmen nicht geben. Es werden jedoch sog. Querungsbauwerke in Form von Unterführungen vorgesehen. Diese werden zumeist multifunktional wirken und u. a. auch Wild und Fischotter als Querung dienen.

Wie oft werden die Daten zu den Tierarten überprüft?

Alle fünf Jahre. Im Abschnitt 7 erfolgt zudem eine jährliche Kontrolle des Seeadler-Brutplatzes am „NSG Baggersee Hohenfelde“ bis mind. zum Jahr 2020.

Kontaktformular

Gerne können Sie mit uns zu allen Fragen in Kontakt treten. Bitte nutzen Sie dazu das folgende Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Mitteilung!

Infoabende: Präsentation

Hier finden Sie die Präsentation mit wesentlichen Inhalten aus der 3. Planänderung zum Abschnitt 7 der A 20.

 

Infoabende: Infoplakate

Hier können Sie die Infoplakate der Informationsabende vom 23. und 24. Oktober 2019 herunterladen.

 

Umwelt- und Naturschutz

Bauablauf und -durchführung

Technische Planung

Übersichtskarte

Der Bauabschnitt 7 im Überblick: Übersichtskarte im Maßstab 1 : 25.000

Flyer

Wissenwertes rund um den 7. Bauabschnitt

A 20: Abschnitt 7 (B 431 bis A 23) und diese Abschnitte sind Teilprojekte von A 20: Neubau in Schleswig-Holstein.

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