Projektbeschreibung

Im Abschnitt 7 geht es vor allem darum, Artenschutzkonflikte zum Seeadler zu vermeiden und so zu vollziehbarem Baurecht zu gelangen. Dazu wurden die bereits erstellten Unterlagen geprüft und überarbeitet. Dabei wird u. a. geprüft, ob Bodenmassen für den späteren Dammbau direkt neben der Trasse entnommen werden können oder alternative Lösungen entwickelt werden müssen.

Der Antrag zum 3. Planänderungsverfahren könnte dann im vierten Quartal 2019 gestellt werden. Noch in 2018 wurden die Bauwerksplanungen beauftragt.

Projektstand

Im November 2007 wurde das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der A 20, Nordwestumfahrung Hamburg, Abschnitt B 431 bis A 23 eingeleitet. Seitdem wurden eine 1. und 2. Planänderung beantragt. Es wurde jeweils auch bereits die Öffentlichkeit beteiligt.

Die Planänderungs- und Ergänzungsunterlagen der 3. Planänderung werden derzeit finalisiert und für eine zeitnahe Antragstellung vorbereitet.

Weitere Informationen finden Sie unter „Details“.

Gesamtprojekt A 20

Die A 20 Nordwestumfahrung Hamburg ist als Bestandteil des transeuropäischen Straßennetzes (TEN) von herausragender Bedeutung für die Abwicklung weiträumiger nord- und nordosteuropäischer Verkehrsströme. Als westliche Fortführung der Ostseeautobahn A 20 Lübeck – Stettin bis über die Elbe nach Niedersachsen und Anschluss an die A 28 wird die A 20 zukünftig die wichtigste Ost-West-Verbindung im Norden Deutschlands sein und die deutschen Seehäfen an Nord- und Ostsee als Hinterlandanbindung miteinander verbinden. Aufgrund dieser verkehrspolitisch herausragenden Funktion der A 20 ist der Neubau der Autobahn in allen Abschnitten in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen im vordringlichen Bedarf des Bedarfsplanes für die Bundesfernstraßen 2016 eingeordnet.