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A 20: Abschnitt 7 (B 431 bis A 23) In Planung

Informationen zum Abschnitt 7 (B 431 bis A 23) der A 20-Weiterführung durch Schleswig-Holstein.

Informationsabende

Insgesamt rund 280 Gäste informierten sich am 23. und 24. Oktober über den gegenwärtigen Planungsstand zum Abschnitt 7 der A 20 zwischen der B 431 und der A 23. Die DEGES berichtete vorab über die Inhalte der 3. Planänderung, die Anfang 2020 im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahrens beim schleswig-holsteinischen Amt für Planfeststellung Verkehr (APV) beantragt werden soll.

Die Gäste der Infoabende hatten Gelegenheit, ihre Fragen und Hinweise in drei verschiedenen Themeninseln (Technische Planung, Bauverfahren und Umwelt ) direkt an die Fachplaner zu stellen, die zudem für detaillierte Einzelfragen auch nach der Veranstaltung Ansprechpartner waren.

Die Präsentation und die Infoplakate, die auf den Informationsabenden gezeigt wurden, finden Sie unter „Downloads“.

NDR-Bericht über die Informationsabende

„Die Fachleute der Deges setzen vor allem auf Bürgerdialog und auf den Dialog mit den Umweltverbänden. Die kritischen Anregungen sollen frühzeitig, noch vor der Antragstellung berücksichtigt werden. So wollen die Verkehrsexperten vermeiden, dass Klagen eingereicht werden, die die bereits fertige Planung für die A20 stoppen können.“

Zum Beitrag des Schleswig-Holstein-Magazins >>

Ihre Fragen von den Infoabenden

Wann liegt der Planfeststellungsbeschluss vor? Wann wird dann der Baubeginn erfolgen?

Nach dem Antrag auf Planänderung wird von etwa 2 Jahren bis zum Planfeststellungsbeschluss ausgegangen, so dass dieser Ende 2022 vorliegen könnte und sich ohne eine Klage gegen den Beschluss die ersten Maßnahmen zum Bau des Abschnitts 7 direkt anschließen würden.

Wie verändern sich die Verkehre im nachgeordneten Straßennetz?

Laut Verkehrsprognose wird der Verkehr im Bereich der B 431 und der L 118, welche Verknüpfungen zur A20 über die Anschlussstellen erhalten, zunehmen. Entlastungen werden sich u.a. auf den Landesstraßen 168 und 100 einstellen.

Wie lang sind die geplanten Radwege, u.a. an der L 168?

Alle kreuzenden Landesstraßen werden über die gesamt Baustrecke mit straßenbegleitenden Radwegen mit einer Breite von 2,5 m ausgestattet. Zusätzliche Radwege außerhalb des Baubereiches sind mit der A20-Maßnahme nicht abgedeckt, da hier die Baulast beim Land Schleswig-Holstein und nicht beim Bund liegt.

Ist aus Schallschutzgründen sog. Flüsterasphalt (offenporiger Asphalt) vorgesehen?

Nein. Der Einsatz von Flüsterasphalt wurde im Zuge der schalltechnischen Variantenbetrachtung mit geprüft, stellt sich aber als nicht vorteilhaft dar. Andere zusätzliche aktive Schallschutzmaßnahmen konnten jedoch Eingang in die Planungen finden.

Sind die künftigen Eigentumsverhältnisse geklärt?

Ein Großteil der erforderlichen Flächen konnte bereits eigentumsrechtlich durch den Bund, bzw. durch die Landgesellschaft Schleswig-Holstein gesichert werden. Zu den noch zu erwerbenden Flächen laufen Verhandlungen bzw. werden zeitnah aufgenommen.

Welche Auswirkungen auf die bestehende Graben- und Entwässerungsstruktur werden durch das Vorhaben ausgelöst?

Das bestehende Grabensystem wird zu jeder Zeit aufrecht gehalten. Sofern erforderlich werden ggf. hierzu provisorische Baugräben oder Drainagen installiert, so dass keine Auswirkungen auf die bestehende Entwässerungssituation ausgelöst werden.

Kann nicht das aus dem Bau des Elbtunnels gewonnene Material für den Bau des Autobahndammes genutzt werden?

Das Erdmassenmanagement für den Abschnitt 7 ist so aufgestellt, dass der Abschnitt in sich – ohne Abschnitt 8 / Elbquerung - die erforderlichen Erdmassen gewährleistet. Sollte eine zeitgleiche Umsetzung in beiden Abschnitten erfolgen, so kann in der Bauumsetzung geeignetes Material zwischen den Abschnitten Verwendung finden. Grundsätzlich ist jedoch ein Großteil des im Abschnitt 8 anfallenden Materials nicht für den Bau einer Autobahntrasse geeignet.

Wo verbleibt der Sand, wenn die Setzung erfolgt ist?

Die überschüssigen Erdmassen aus der Vorbelastung im Marschbereich mit wenig tragfähigem Untergrund werden im östlich gelegenen Trassenabschnitt im Geestbereich Verwendung finden.

Wird es Bauwerke geben, wo sich die Fledermäuse zurückziehen können?

„Rückzugsbauwerke“ wird es als Maßnahmen nicht geben. Es werden jedoch sog. Querungsbauwerke in Form von Unterführungen vorgesehen. Diese werden zumeist multifunktional wirken und u.a. auch Wild und Fischotter als Querung dienen.

Wie oft werden die Daten zu den Tierarten überprüft?

Alle fünf Jahre. Im Abschnitt 7 erfolgt zudem eine jährliche Kontrolle des Seeadler-Brutplatzes am „NSG Baggersee Hohenfelde“ bis mind. zum Jahr 2020.

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