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B 1/B 55: Ortsumgehung Erwitte In Planung

Der Neubau der OU Erwitte soll den Ortskern, den derzeit die B 1 und B 55 durchqueren, dauerhaft, insbesondere vom Schwerverkehr, entlasten.

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Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: B 1: 3,9 km und B 55: 2,3 km

Projektbeschreibung

Die Stadt Erwitte ist durch die beiden Bundesstraßen B 1 und B 55 geprägt. Täglich fahren bis zu 15.000 Kfz durch den Ortskern. Im Bedarfsplan des Bundes (Bundesverkehrswegeplan 2030) steht der Bau der Ortsumgehung Erwitte im vordringlichen Bedarf.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die DEGES mit der Planung und Realisierung beauftragt. Das Projekt ist dort ausdrücklich als Kombination aus einer Neutrassierung der B 55n in Nord-Süd- und der B 1n in Ost-West-Richtung ausgewiesen. Die DEGES setzt dabei auf eine frühe und intensive Öffentlichkeitsbeteiligung.

Das Beteiligungskonzept wird mit Unterstützung der Agentur IKU realisiert und sieht eine Auftaktveranstaltung, Dialogforen, Exkursionen, eine Planungswerkstatt und einen Infomarkt vor. Im Dialogforum, einem Gremium aus Interessenvertretern aus Politik und Verwaltung, aus Wirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz sowie Bürgerinitiativen und acht zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern, steht der detaillierte Variantenvergleich im Mittelpunkt.

Weitere Informationen zum Beteiligungsverfahren finden Sie auf der Projekt-Website unter: www.ortsumgehung-erwitte.de

Projektstand

Die DEGES möchte die Planung mit hoher Transparenz und Bürgerbeteiligung betreiben. Aus diesem Grund hat die DEGES die Agentur IKU_Die Dialoggestalter damit beauftragt ein Dialogverfahren bis Ende des Jahres 2019 durchzuführen. In einem ersten Schritt führte die Agentur eine Interessenanalyse als Grundlage für die Entwicklung angemessener Dialogaktivitäten durch.

Die Auftaktveranstaltung zum Dialogverfahren fand am 20. Mai 2019 im Städtischen Gymnasium Erwitte statt. Insgesamt nahmen etwa 400 interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden an der Veranstaltung teil und bekamen die Möglichkeit, sich mit der DEGES und den Gutachtern auszutauschen. Zudem wurden sie aus erster Hand über die Historie, das Planungsverfahren und die Vorarbeiten informiert.

Das erste von drei Dialogforen fand am 13. Juni 2019 im Rathaus der Stadt Erwitte statt. Das Dialogforum ist als zentrale und themenübergreifende Plattform für den Informationsaustausch und die Diskussion angelegt. Es dient dazu, die Dialogaktivitäten vor- und nachzubereiten und die zu untersuchenden Varianten in einem „geschützten Raum“ zu beleuchten, Vor- und Nachteile zu benennen und Empfehlungen auszuloten. Das Dialogforum hat keine Entscheidungskompetenzen, es kann Empfehlungen abgeben.
Beteiligte sind organisierte Interessenvertreter, Vertreter der beteiligten Behörden und einige Vertreter der Anwohner.

Am 09. Juli 2019 fand mit der Befahrung der Nordroute die erste Exkursion zur Ortsumgehung Erwitte statt. Etwa 100 Personen sind die Route mit drei Planwagen und eigenen Fahrrädern abgefahren und hatten die Möglichkeit, eigene Hinweise und Anregungen einzubringen. Die zweite Exkursion zur Erkundung der Südroute erfolgte am 02. September 2019 mit rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Das zweite Dialogforum folgte am 4. September, die bei den Exkursionen gewonnen Informationen wurden nachbereitet und es wurde gemeinsam am Konzept der in Kürze folgenden Planungswerkstatt gearbeitet.

Parallel zum Beteiligungsverfahren wird derzeit eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Ziele dieser Machbarkeitsstudie sind die Analyse von potenziellen Korridoren, in denen eine Ortsumgehung möglich sein könnte und darauf aufbauend die Erarbeitung von möglichen Varianten.

Ausblick

Am 19. September 2019 findet die Planungswerkstatt im Gymnasium Erwitte statt.

Die DEGES informiert gemeinsam mit den Gutachtern über die Ergebnisse der bisherigen Arbeit und stellt erste Ideen für eine Ortsumgehung vor. An Planungstischen können die Teilnehmer/innen ihre Anregungen anhand von konkreten Kartenmaterialien einbringen.

Am 21. November 2019 findet das dritte Dialogforum statt. Die Ergebnisse der Planungswerkstatt werden ausgewertet und der Infomarkt vorbereitet.

Am 10. Dezember 2019 findet der Infomarkt statt. Der Infomarkt ist eine öffentliche Veranstaltung. Hier können sich alle Interessierten an Ständen und Stellwänden über die Ergebnisse am Ende der Dialogaktivitäten informieren, im persönlichen Gespräch mit Anliegern/innen, der DEGES und der Gutachter offene Fragen diskutieren und eigene Anregungen adressieren.

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Simone Döll

Simone Döll

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