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B 87n: Leipzig – Eilenburg – Mockrehna In Planung

Neu- bzw. Ausbau einer Fernstraßenverbindung im Zuge der Verbindungsachse Leipzig (A 14) – Eilenburg – Torgau – Mockrehna

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Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: 26,7 km
  • Informationen zur Karte (Vorzugslinie noch nicht bestimmt):
    • Rot: mögliche Varianten im Abschnitt „Taucha“
    • Blau: mögliche Varianten im Abschnitt „Jesewitz“

Regelmäßige Informationen

Auf der eigens eingerichteten Projektseite www.b87-im-dialog.de erhalten Sie regelmäßige Informationen zum Stand der Planungen.

Projektbeschreibung

Bei der B 87 handelt es sich um eine Bundesstraße, die zwischen den Städten Ilmenau in Thüringen und Frankfurt (Oder) in Brandenburg verläuft. Im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist ein Neubau einiger Teile der Bundesstraße vorgesehen. Das betrifft unter anderem den durch Sachsen verlaufenden Abschnitt zwischen Leipzig und Torgau, wo die neu ausgebaute Straße teilweise verlegt wird bzw. dem alten Straßenverlauf folgt. Die Planung und Umsetzung sind dort aktuell unterschiedlich weit fortgeschritten.

Pressebereich

Weitere Informationen finden Sie im Pressebereich dieses Projekts.

Zum Pressebereich

Abschnitt 1: Leipzig – Eilenburg

Projektstand

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Interessenlage in der Region und bereits zahlreicher Variantenvorschläge aus den zurückliegenden Jahren fand ein Beteiligungsverfahren für die Bestimmung der Vorzugsvariante in diesem Abschnitt statt. Die Auftaktveranstaltung dafür erfolgte Anfang Oktober 2018. Es folgten vier Planungswerkstätten zwischen November 2018 und Juni 2019 mit ausgewählten Beteiligten der Region. Die Ergebnisse eines konstruktiven Dialogs wurden im September 2019 in einem zweiten Bürgerforum vorgestellt.

Ausblick

Das Ergebnis aus dem Dialogverfahren fließt in das öffentlich-rechtliche Verfahren zur Bestimmung der Vorzugsvariante ein.

Abschnitt 2: Eilenburg und Mockrehna

Projektstand

Zwischen Eilenburg und Mockrehna wurde die Voruntersuchung abgeschlossen.

Die Vorzugsvariante wurde zur Bestätigung an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastrukturim im Dezember 2018 weitergeleitet. Eine Bestätigung steht aktuell noch aus. Mit den weiterführenden Planungsleistungen wurde bereits begonnen.

Einige Planungsleistungen erfolgen nach der BIM-Methode.

Ausblick

Eine Vorauswahl der bevorzugten Linie findet voraussichtlich im vierten Quartal 2019 statt.

Was ist BIM?

BIM (Building Information Modeling) be­zeich­net eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten kon­sis­tent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Be­teiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung bereitgestellt werden.

Weitere Hintergründe zur Anwendung von BIM bei der DEGES finden Sie auf dieser Informationsseite.

Anwendung innerhalb des Projekts

Das Projekt wurde in den frühen Leistungsphasen 1 und 2 HOAI zunächst parallel zur konventionellen Planung mit der BIM-Methodik unterstützt. Im Zuge der Erstellung der AIA für die folgenden Leistungsphasen 3 und 4 HOAI und der Definition von Anwendungsfällen wurde dann die Projektbearbeitung mit umfassender Anwendung der BIM Methode fortgesetzt. Dazu wurde ein Koordinationsmodell bestehend aus den Bestandsinformationen der Umgebung, der angrenzenden Bebauung, der relevanten GIS Daten, der angrenzenden Abschnitte des Straßen- und Bahnnetzes sowie der vorhandenen Ingenieurbauwerke erstellt. Für die Kollaboration aller Beteiligten wurde eine CDE implementiert. Die CDE dient als gemeinsam genutzte, zentrale Datenumgebung, auf der ein organisiertes Vorhalten und ein verlustfreier Austausch von Daten sowie die vollumfängliche Zusammenarbeit ermöglicht wird. Im Mittelpunkt der CDE stehen die 3D-Modelle, die mit weiteren Daten referenziert bzw. verlinkt werden und interagieren.

Das Ziel der BIM-Methodik ist es, die unterschiedlichen Fachplanungen modellbasiert zu koordinieren und mithilfe von Kollisionsprüfungen geometrisch zu plausibilisieren. Dazu werden die Besprechungen am koordinierten Gesamtmodell mithilfe von Ansichtspunkten durchgeführt. Berechnungen von Massen und Volumen sowie die Kostenermittlung und schließlich auch die Planableitung erfolgen aus dem Modell.

Untersuchte Anwendungsfälle

  • CDE Implementierung
  • Modellbasierte Kollaboration, Koordination und Qualitätssicherung
  • 3D-Bestandsmodell
  • 3D-Planungsmodell
  • Kollisionsprüfung am Modell
  • Modellbasierte Bauablaufplanung
  • Modellbasierte Kostenermittlung
  • Planableitung aus dem Modell

Visualisierungen

B87 im Dialog

Im Rahmen von „B 87 im Dialog“ soll eine Lösung für den neu geplanten Streckenverlauf der B 87 zwischen Leipzig und Eilenburg (B 87n) gefunden werden. Dabei muss die besondere Situation an der Ortsdurchfahrt in Taucha berücksichtigt werden. Die dialogorientierte Herangehensweise bezieht die Einwohnerschaft und verschiedene Interessensgruppen in den Planungsprozess ein. Bürgerinnen und Bürger können sich im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen sowie Online-Dialogen einbringen.

Weitere Informationen zu vergangenen sowie bevorstehenden Veranstaltungen und worum es bei der Bürgerbeteiligung genau geht, erfahren Sie unter www.b87-im-dialog.de.

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