Projektbeschreibung

Als Bestandteil des transeuropäischen Verkehrswegenetzes hat die A 49 eine europäische Verbindungs- und Raumerschließungsfunktion und erfüllt wichtige Gemeinschaftsziele wie das reibungslose Funktionieren des Binnenmarktes und die Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts. Mit dem Neubau der A 49 zwischen der Anschlussstelle Schwalmstadt und dem Ohmtal-Dreieck (A 5/A 49) werden außerdem folgende nationale Ziele verfolgt:

  • Abbau von Kapazitätsengpässen und Minderung der Unfallgefahr auf der A 7 und der A 5
  • Entlastung des nachgeordneten Straßennetzes von überregionalem Verkehr
  • bessere Erschließung der Region
  • Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur
  • Sicherstellung angemessener Standortqualitäten
  • Verbindung der Wirtschaftsräume Kassel und Gießen und der dazwischenliegenden Mittelzentren
  • Erhöhung der Effizienz in der Verkehrsabwicklung durch Vermeidung von Zeitverlusten durch Umwegfahrten

Als durchschnittliche werktägliche Verkehrsbelastung werden für die A 49 für das Jahr 2025 rund 33.000 bis 38.000 Kfz mit einem Lkw-Anteil von ca. 20 Prozent prognostiziert.

Das Projekt wird als ÖPP-Projekt im Rahmen eines Verfügbarkeitsmodells umgesetzt.

Die 61,8 km lange Vertragsstrecke besteht aus vier Abschnitten. Etwa 30,8 km werden durch den späteren ÖPP-Vertragspartner neu gebaut:

  • VKE 10 (Teil)
    AS Fritzlar – AS Neuental (19,3 km), Bestandsstrecke
  • VKE 20
    AS Neuental – AS Schwalmstadt (11,8 km), im Bau durch Hessen Mobil
  • VKE 30
    AS Schwalmstadt – AS Stadtallendorf-Nord (13,3 km), Neubaustrecke
  • VKE 40
    AS Stadtallendorf-Nord – Ohmtal-Dreieck (17,5 km), Neubaustrecke